Hof Hoher Schönberg

Ich räume weiter meine Fotoablage auf, bin aber noch im Oktober. Genauer am 9. Da haben wir es nämlich endlich mal geschafft, den Hof Hoher Schönberg zu besuchen. Selbstbeschreibung:

„Der Bio-Hof Hoher Schönberg ist ein ehemaliger Erbpachthof im Klützer Winkel mit rund 25ha Grund in arrondierter Lage. Wir bewirtschaften den Bauernhof auf ursprüngliche, handwerkliche und biologisch-dynamische Weise mit Acker- und Gartenbau und Viehzucht. Das heißt, unsere Tiere sind traditionell gehalten und wir erzeugen die Futtermittel wie Heu, Stroh, Rüben und Getreide komplett selber.“

Internetseite „Hof Hoher Schönberg“

Über den Hof hat es schon Beiträge im NDR gegeben (einer davon -> YouTube) und weil es von Travemünde aus via Priwallfähre keine 20 km sind, haben wir uns gedacht, das gucken wir uns mal an:

Auf dem Hof sieht alles irgendwie urig aus. Wer etwas modernes sucht, ist hier fehl am Platz. Ich liebe das ja …

… genau so wie solche Hofläden. Ich stöbere da mal gern rum. Alles hat natürlich seinen Preis … – das Gucken natürlich nicht, Eintritt muss man nicht zahlen, ich meine die Qualität der feilgebotenen Waren.

Auf dem Hof dürfen die Besucher eigentlich alles ansehen. Irgendwie bin ich mir wie in einem Museum vorgekommen …

… und teils scheinen die genutzten Maschinen und Geräte älter zu sein, als der älteste Mitarbeiter. Der ist angeblich 60 😉 Das ist Nachhaltigkeit in Reinkultur.

Hinter dem Hof geht es in die Wiesen, Felder zu einer wenige hundert Meter entfernten Aussichtplattform …

… mit einem herrlichen Weitblick rüber bis nach Ostholstein. Sonst schauen wir immer entgegengesetzt rüber auf den Klützer Winkel.

Preisfrage: Ist das derselbe oder ein gleicher Hahn?

Unser Fazit: Wer alte Höfe und oder Bio liebt, dem können wir einen Abstecher zum Hof Hoher Schönberg nur empfehlen. Einen Pott Kaffee und kleine Snacks gibt es auch. Leute, für die das Fleisch aus der Discounter-Kühltheke und der Strom aus der Steckdose kommt, dürften hier vielleicht ein bisschen fremdeln 😉


264 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

6 Kommentare

  1. Stella, oh, Stella · November 20

    Ein toller Hof, davon sollte es mehr geben!

    Gefällt 1 Person

    • Sven Meier · November 21

      Moin Stella. Jo, so isses.
      Aber wie gesagt, Leute, für die das Fleisch aus der Discounter-Kühltheke und der Strom aus der Steckdose kommt, dürften an solchen orten ein bisschen fremdeln 😉
      Grüße aus OH

      Gefällt 1 Person

  2. Clara Himmelhoch · November 20

    Hier in Berlin und „früher“ (aus der vorhergehenden Wohnung) viel dichter dran als jetzt, fällt mir die Domäne Dahlem ein – kannst ja mal googeln, die haben ein ähnliches Konzept.
    Claragrüße zu dir

    Gefällt 1 Person

    • Sven Meier · November 21

      Yes mam, I’ve done.
      Aber nicht mit Google, sondern mit der Alternativsuchmaschine DuckDuckGo. Wenn irgend möglich, versuche ich das Google-Imperium zu meiden 😉
      Ja, ebenso eine tolle Anlage, nur wohl 100 mal größer. Ich finde es toll, wenn solche Güter für Besucher zugänglich sind – in dem Fall der Domäne Dahlem ist das sicher auch Stiftungsauftrag.
      Ähnliche Güter haben wir hier in SH / OH auch einige, aber in Privatbesitz aber da sind die Zugänge begrenzt oder aber, wie bspw. Hasselburg, sind ein „Kultur-Gut“ oder Museum, oder so.

      Kultur Gut Hasselburg


      Svengrüße zurück!

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