Nochmal NWM

„Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Leserin“ …, nein, Quatsch, aber wegen des erhaltenen Lobes für die letzten Beiträge – und wie weit das denn entfernt ist, heute noch ein Nachschlag, bevor ich meine Fotokiste chronologisch weiter aufarbeite.

Zum Vergrößern – immer wie gehabt, auf die Bilder klicken.

Also: Von uns aus, Scharbeutz, bis Wismar sind es Luftlinie knapp 50 km, mit dem Auto entsprechend mehr. Der Hof Hoher Schönberg und Schloss Bothmer liegen quasi auf der Strecke.

Tele-Blick [840mm KB-äquivalent] von der Aussichtsplattform am Hohen Schönberg, 93 m über NN, über die Ostsee, Lübecker Bucht, auf die Steilküste bei Brodten, Ostholstein bzw. Travemünde. Hier ist gerade eine Fähre auf dem Weg von Travemünde in Richtung Osten. Ich liebe Tele-Objektive 😉

Noch ein Bild vom Hof Hoher Schönberg. Ein Bild wie gemalt. Hier sitzen, mit einem Pott Kaffee und einem kleinen Bio-Snack, was will Mann mehr? NIX! Fru P. übrigens auch nicht 😉

Ein Bild aus dem Park vom Schloss Bothmer bei Klütz. Unter diesem Bäumen längst zu wandeln, einfach herrlich, besonders wenn es der Stern da oben zu gut meint (wir schrieben den 9. Oktober) und das grüne Laubdach vor zu viel Sonne schützt.

Von Klütz in Richtung Wismar führt die Straße direkt an der Ostsee vorbei: Ostsee – Strand – Straße. Diese Ecke hier heißt Wohlenberger Wiek. Wiek, andere Schreibweisen Wik oder Wyk, heißt auf hochdeutsch Bucht. Na ja, und auf der anderen Seite dieser Bucht liegt die Weiße Wiek von Boltenhagen. Wer den Massentourismus mag … 😉

Tele-Blick [840mm KB-äquivalent]. So was ähnliches haben wir in Travemünde mit der Waterfront auf dem Priwall auch. Die Meinungen sind geteilt …, he seggt so un se seggt so.

Weiter nach Wismar. Auch weil der Magen knurrt. Aber im Bereich Alter Hafen und Altstadt gibt es so viel Möglichkeiten, dagegen etwas zu tun. Und für jeden Geschmack, für den kleinen und großen Hunger.

Lust but not least: Spaziergang ein Stück in die Altstadt am Mühlenbach längst. Ich sag‘ mal so: Es gibt hässlichere Städtchen als Wismar. Viele hässlichere 😉

So, damit schließe ich meinen Oktober-Rückblick ab und werde mich dem November widmen. Ein paar Bilder liegen hier schon 😉 Bleibt gesund und passt auf euch auf“


266 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

NWM statt OH

Nein, das ist kein neuer „AbKüFi“-Beitrag. Anekdote dazu am Rande: Meine Freundin Fru P. hatte sich irgendwann einen Termin im Kalender vermerkt und wusste nun nicht mehr, was der bedeutet. „Weißt du, was wir am 25. Dezember abends haben? Bei mir steht 20:15 Uhr NBNW.“ Die Lösung war schnell gefunden: An dem Abend wird eine neue Folge der beliebten und hier an der Ostsee spielenden Krimi-Serie Nord bei Nordwest ausgestrahlt.

NBNW also, denn hier an der Ostsee, das sind OH und NWM – der Kreis Ostholstein in SH, Schleswig-Holstein und der Landkreis Nordwestmecklenburg in MV, Mecklenburg-Vorpommern.
Genug abgekürzt. Gestern zeigte ich Bilder vom Hof Hoher Schönberg und weil wir schon mal auf der östlichen Traveseite im Klützer Winkel waren, und die Sonne es gut meinte, ging’s weiter durch NWM …

… zum Schloss Bothmer, die wohl die größte Barockanlage hier im Norden – ein Stück England in Mecklenburg – und wir finden es toll, dass das Land MV den Komplex vor dem Verfall gerettet hat und heute alles in Schuss hält.

Beeindruckt hat uns auch die große Parkanlage hinter dem Schloss. Nicht, wie wir es von anderen Schlossparks kennen, symmetrisch wie auf dem Reisbrett angeordnet, sondern alles natürlich mit vielen Querwegen. Tipp: Besuch lohnt sich!

Beendet haben wir unseren Tagesausflug durch NWM mit einem Abstecher nach Wismar. Lang ist’s her und wir waren positiv überrascht, was sich am Alten Hafen in den letzten Jahren getan hat – und wie man die alten Speicherhäuser und so einer neuen Nutzung zugeführt hat, statt alles abzureißen.

Zusammen mit der am Alten Hafen beginnenden Altstadt, hier mit dem Wassertor und der Nikolaikirche, ergibt das – für uns – alles eine harmonische Einheit, die zum Verweilen einlädt.

Schön auch, wie liebevoll alte Häuser teilweise restauriert worden sind und das Altstadtbild bereichern.

Na ja, und das Gewölbehaus über dem Mühlenbach darf natürlich nicht fehlen. Schön schief und hält doch 😉

Unser Fazit: Unser OH ist vielfältig und schön. Aber ein Abstecher ins benachbarte NWM lohnt sich allemal.


265 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Hof Hoher Schönberg

Ich räume weiter meine Fotoablage auf, bin aber noch im Oktober. Genauer am 9. Da haben wir es nämlich endlich mal geschafft, den Hof Hoher Schönberg zu besuchen. Selbstbeschreibung:

„Der Bio-Hof Hoher Schönberg ist ein ehemaliger Erbpachthof im Klützer Winkel mit rund 25ha Grund in arrondierter Lage. Wir bewirtschaften den Bauernhof auf ursprüngliche, handwerkliche und biologisch-dynamische Weise mit Acker- und Gartenbau und Viehzucht. Das heißt, unsere Tiere sind traditionell gehalten und wir erzeugen die Futtermittel wie Heu, Stroh, Rüben und Getreide komplett selber.“

Internetseite „Hof Hoher Schönberg“

Über den Hof hat es schon Beiträge im NDR gegeben (einer davon -> YouTube) und weil es von Travemünde aus via Priwallfähre keine 20 km sind, haben wir uns gedacht, das gucken wir uns mal an:

Auf dem Hof sieht alles irgendwie urig aus. Wer etwas modernes sucht, ist hier fehl am Platz. Ich liebe das ja …

… genau so wie solche Hofläden. Ich stöbere da mal gern rum. Alles hat natürlich seinen Preis … – das Gucken natürlich nicht, Eintritt muss man nicht zahlen, ich meine die Qualität der feilgebotenen Waren.

Auf dem Hof dürfen die Besucher eigentlich alles ansehen. Irgendwie bin ich mir wie in einem Museum vorgekommen …

… und teils scheinen die genutzten Maschinen und Geräte älter zu sein, als der älteste Mitarbeiter. Der ist angeblich 60 😉 Das ist Nachhaltigkeit in Reinkultur.

Hinter dem Hof geht es in die Wiesen, Felder zu einer wenige hundert Meter entfernten Aussichtplattform …

… mit einem herrlichen Weitblick rüber bis nach Ostholstein. Sonst schauen wir immer entgegengesetzt rüber auf den Klützer Winkel.

Preisfrage: Ist das derselbe oder ein gleicher Hahn?

Unser Fazit: Wer alte Höfe und oder Bio liebt, dem können wir einen Abstecher zum Hof Hoher Schönberg nur empfehlen. Einen Pott Kaffee und kleine Snacks gibt es auch. Leute, für die das Fleisch aus der Discounter-Kühltheke und der Strom aus der Steckdose kommt, dürften hier vielleicht ein bisschen fremdeln 😉


264 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]