Diesige Märztage: Kieler Förde

Was der Februar für die Meteorologen zu sonnig war, das war der März für mich zu diesig. Aber was soll man machen? Nix. Oder das Beste draus 😉 Einen Termin in Kiel haben wir genutzt, uns mal die Leuchttürme auf der Nordseite der Kieler Förde anzusehen:

Davon gibt es drei: Dern Leuchtturm Holtenau am Nordufer der Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal (NOK), den Leuchtturm Friedrichsort auf der nordwestlichen Seite und den Leuchtturm Bülk an der äußersten westlichen Landspitze der Kieler Förde. Ein paar Bilder von unserem Tagesausflug:

Dank Photoshop wirken die Bilder nicht ganz so diesig-grau, wie es wirklich war. Morgen gibt’s ein paar diesige Bilder aus Nordfriesland 😉

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März 2019

Beitrag 3 – März – meiner Kalender-Reihe mit ausgesuchten Ostholstein-Bildern aus 8 Jahren selbst gebastelte Kalender. März, der Monat mit dem offiziellen Frühlingsbeginn. 1. oder 20.. Nach dem bereits frühlingshaften Februar wollen wir mal sehen, was das Wetter dazu sagt.

Kalenderblatt März 2012, ein Bild mit Rahmen (vom 05.03.2011) in Nähe der Ostseetherme aufgenommen. Ist das Kunst oder kann das weg? Weder noch. Das sollen Fahrradständer sein 😉

Dieses Kalenderblatt für den März 2015 ist bei einem Travemünde-Spaziergang auf der Priwall-Seite im März 2014 entstanden. Der Yachthafen an der Travemündung mit dem Maritim-Hotel ist noch leer, nur ein Frachter passiert den alten Museumssegler Passat und läuft den Lübecker Hafen an.

Kalenderblatt vom März 2017. „Reise, Reise“ … ist nicht nur ein seemännischer Weckruf, sondern bisweilen auch der letzte Spruch bei Seebestattungen (hier vor Niendorf aus dem März 2016). Dazu ein Gedicht von Hugo Hartung:

Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter.
Bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End’.
Viel zu spät begreifen viele, die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!

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Der Priwall

Nutze die Tage, solange es die Winter-Sonne so gut mit uns meint. Dachten wir uns so. Und weil wir schon lange nicht mehr auf dem Priwall waren, jedenfalls nicht auf der Strandseite, und uns außerdem die Neugierde wegen der Waterfront trieb, sind wir heute dort hin.

Der Priwall ist eine Halbinsel, gehört zu Travemünde, also zum Stadtgebiet von Lübeck. Nachdem sich die DDR 1961 eingemauert hatte, kam man nur noch mit der Fähre auf die andere Trave-Seite. Das änderte sich erst wieder am 3. Februar 1990 (s. Foto Gedenkstein in der Galerie), nachdem die Grenzanlage beseitigt und die Straße wieder befahrbar war.

Heute wird am alten Priwall-Yachthafen gebaut bis zum geht nicht mehr, Waterfront-Travemünde heißt das Projekt. 507 FeWo entstehen hier neu. Das Bild ist eine Montage: Die obere Aufnahme von mir stammt aus dem Jahr 2015, die untere habe ich heute von einem Plakat abfotografiert. So soll es mal aussehen …. Zurzeit sieht es so aus:

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