Lübeck-Spaziergang [zweites Dutzend]

Nach dem ersten Teil von gestern nun das zweite Dutzend Lübeck Bilder. Vorbei am ehrwürdigen Holstentor ging es (mit dem Auto) weiter auf die Wallhalbinsel zu den Mediadocks.

Wer Lübeck einmal besuchen möchte, der sollte Zeit mitbringen. Für uns war das am Donnerstag ein zweistündiger Spaziergang. Eben mal so. Wir wohnen ja quasi um die Ecke und können jederzeit wiederkommen. Wer aber von weiter anreist, der kann sich auf den Seiten der Tourismus-Info über die „KÖNIGIN DER HANSE“ vorher schlau machen. Viel Spaß! Es gibt sehr viel zu entdecken!

Nachtrag: Ich habe noch ein Bild der Lübecker Insel / Altstadt mit Hinweisen gebastelt:


(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

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Lübeck-Spaziergang [erstes Dutzend]

Seit Wochen bin ich einmal pro Woche in Lübeck, um dort – aus Gründen – nach dem Rechten zu sehen. Und dem Linken. Und besonders nach der Post. Gestern haben wir – Frau P. aus G. und ich – es endlich mal geschafft, das mit einem Spaziergang an der Obertrave – „Schlüpfer Allee“ – und dem Domviertel zu verbinden.

Das Wetter war, na ja, für einen Novembertag recht freundlich. Alles gut. Zur Galerieansicht (mit Bildunterschriften) bitte auf eines der Bilder klicken. Morgen gibt es das zweite Dutzend.

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Statt Urlaub (IV) – Ausflug auf den Brocken

200624-20200612-170-HSB-TicketStatt Urlaub, natürlich wären wir längst zurück. Im Teil 1 zeigte ich ein Bild aus meiner Alten Heimat mit Brockenblick. Ich muss gestehen, dass ich zwar schon tausendmal im Harz war, aber noch nie auf dem Brocken (Wiki). Früher wegen der Grenze, später limitierte mich mehr und mehr mein Bechterew, um zu Fuß hoch zu wandern. Und um mit der HSB-Dampf-Bahn hoch zu fahren, war entweder das Wetter zu schlecht oder mir zu teuer. Oder beides 😉 Mittlerweile ist der Preis bei 47,00 € pro Erwachsenen für die Hin- und Rückfahrt angelangt. Nun ja, alles hat eben seinen Preis, die alten Maschinen wollen instandgehalten und das Personal bezahlt werden. Aber wichtig zu wissen: Es gibt auf dem Brocken nur eine öffentliche Toilette und um durch eine Sperre dort rein zu gelangen, benötigen Bedürftige ein 1-€-Stück. 

Reisewillige sollten auch das beachten: Der Preis, egal von wo man fährt, ist bei der Brockenbahn gleich. Ich empfehle vom Startbahnhof Wernigerode (Wiki) zu fahren.

Einmal hat man dann mehr von der Fahrt mit einem altertümlichen Zug, zum anderen steigt man dort in einen leeren Zug ein. Danach kann es nämlich eng werden. In bzw. nach Wernigerode folgen nämlich noch vier Haltepunkte, bevor der Zug nach knapp 40 Minuten den Bahnhof in Drei Annen Hohne (Wiki) erreicht.

Als wir unterwegs waren, an einem Freitagvormittag, war der Zug zu dem Zeitpunkt schon voll. In Corona-Zeiten eigentlich übervoll. Auf alle Fälle durfte in Drei Annen Hohne niemand mehr zusteigen und die zahlreichen Wartenden wurden auf den nächsten Zug vertröstet. Rund eine Stunde später. Dann stehst du da, womöglich mit Kindern, hast die Fahrkarten natürlich schon gekauft …. Es ist eben noch alles analog und einen Überblick über verkaufte Fahrkarten scheint niemand zu haben.

Bis auf den Brocken dauert die Fahrt – über Schierke – dann noch etwas über eine Stunde. Bahnübergänge sind beliebte Punkte für Zug-Fotografen.

Desto höher man kommt, sich dem Brockengipfel nähert, desto mehr sieht man die Auswirkungen des Waldsterbens.

Auf dem Brocken: Der Bahnhof liegt etwas unterhalb vom Brockenhotel mit dem Fernmeldeturm und dem Nationalpark-Besucherzentrum. Aber der Ansturm war groß, es gab lange Warteschlangen und wenn wir geahnt hätten, wie viele Menschen zu Fuß oder mit dem Rad hier hoch kommen, dann hätten wir uns in dieser Corona-Zeit den Besuch auf dem Brocken erspart.

Einzig das allerbeste Wetter – wahrscheinlich war auch deshalb so viel los, denn eine Selbstverständlichkeit ist das beileibe hier oben nicht – hat uns entschädigt. Ein Blick in den Westen, Richtung Torfhaus (Wiki) mit dem Fernmeldeturm, und ein Blick gen Norden. Irgendwo dahinten liegt meine Alte Heimat von wo das Bild aus Teil 1 entstanden ist. Die grauen Waldflächen, all das ist sterbender oder toter Wald (RTL). Traurig anzusehen. Der Klimawandel lässt grüßen. Nach zwei zu trockenen Jahren nebst zu milden Wintern haben hauptsächlich die Fichten-Monokulturen dem Borkenkäfer nichts mehr entgegen zu setzen.

S. A.: 6 x Harz im Oktober 2019 in 16:9 | Und wie gewohnt: Zum Vergrößern auf die Bilder klicken. Viel Spaß 😉

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