Mai 2021

Mai 2021: Ein unerfreulicher Monat für die Arbeitnehmer, weil der 1. Mai heute auf einen Samstag fällt. Na ja, uns Nichtmehrarbeitenmüssende interessiert das nicht so. Eher, dass heute die Geschäfte zu haben 😉

Nein, Spaß beiseite, Ernst komm her: Wenn ich mir die Beiträge Mai 2019 und Mai 2020 anschaue, dann sind wir in diesem Jahr zumindest bei uns in Ostholstein spät dran: Wir hatten zwar auch Schönwetter-Tage, aber der April war insgesamt kälter als sonst die Jahre und wieder ein weiterer Monat mit zu wenig Niederschlägen. Der Mai sollte es nun richten: Langsam schimmert das Gelb auf den Rapsfeldern durch, von Landwirten höre ich, wenigstens zwei Wochen später als sonst. Was noch fehlt, auch mit Blick auf die Harzer Talsperren, ist Regen, Regen, Regen. In der Reihenfolge. Bestenfalls immer nachts als seichter Landregen.

Kalenderblatt Mai 2019, aufgenommen am 13. Mai 2018, Fehmarn, Strukkamphuk mit Blick auf die Sundbrücke (Kleiderbügel). So ein sattes Gelb werden wir in 2 Wochen wohl noch nicht sehen. In ein paar Jahren wird an dieser Stelle eine riesen Baustelle sein: Neben der Sundbrücke soll im Rahmen der Festen-Fehmarnbelt-Querung ein Tunnel gebaut werden, weil die Brücke für den dann zu erwartenden Verkehr nicht mehr ausreicht (-> Wiki). Sagen die einen. andere halten das ganze Vorhaben für ein Milliardengrab.

Kalenderblatt Mai von diesem Jahr, aufgenommen im letzten Jahr und das Bild gab es hier schon einmal zu sehen: -> „Nicht unübel“ – ein Spaziergang.

Kalenderblatt Mai 2015, eine Aufnahme aus 2014. Wir haben in Ostholstein nicht nur Küste. Wir haben auch Hinterland. Und das wird bald etwas hügelig und hält viele schöne Flecken parat. Na ja, nicht für umsonst halten viele von uns ganz selbstbewusst Ostholstein – oder Wagrien – für einen der schönsten Landkreise Deutschlands.

Mal schauen, was uns der Mai so bringt –
außer hoffentlich viel Impfstoff und wenig Viren
😉


243 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Fehmarn 2019 I/III

Fehmarn. Fast jeder Besuch auf der Insel beginnt mit der Fahrt über die Sundbrücke – den Kleiderbügel. In diesem Jahr – aus Gründen – leider nicht so oft, wie ich es mir gewünscht hätte.

Für viele Reisende geht es allerdings nur schnurstracks über die Insel zum Fährhafen Puttgarden – und von dort nach Dänemark bzw. Skandinavien. In der Hochsaison sind hier lange Autoschlangen zu sehen.

Dabei bietet die Insel abseits der sog. Vogelfluglinie (E47/B207) viele schöne Ecken – auf Wegen, die für den Festland-Deutschen den Namen Straße nicht unbedingt verdienen.

Der Blick entschädigt dann aber für die Schlaglöcher – was dazu führt, dass man langsamer fährt und den Ausblick auch genießen kann.

Der Süden der Insel, links und rechts der Sundbrücke, ist selbst bei den Fehmarn-Touristen weniger bekannt. Wer Ruhe und Erholung sucht, findet die hier selbst in der Sommersaison.

Diese Stelle zwischen der Sundbrücke und dem Strukkamphuk mit dem kleinen Leuchtturm und Blick über den Fehmarnsund besuche ich immer wieder gerne. Und gefühlt hat sich hier nach meinen Eindrücken in den letzten 50 Jahren nix geändert. Aber auch gar nix – doch: die Bank ist neu.

Ich sage es oft: Die Insel hat für mich im Grunde einen musealen Charakter. Vieles sieht für mich noch heute so aus, wie ich es seit über 50 Jahren kenne. Und wenn wir dann bei einem Spaziergang im Sommer 2019 vor der Lemkenhafener Kiteschule einen alten VW Bus T1 sehen, gebaut in den 60ern, dann passt der genau in dieses Bild.

Fehmarn 2019 I/III | II/III | III/III [Inhaltsverzeichnis]