Der Usedom-Ausflug (4)

Nach 1 und 2 und 3 nun der vierte und letzte Beitrag mit Usedom-Bildern von Frau P. aus G.. Und wie immer, wer die Bilder besser sehen möchte: Zum Vergrößern drauf klicken. So haben unsere Tage dort angefangen: Seeblick. Na wenn schon, denn schon 😉

Er ist angeblich der größte der Welt: XXXXL-Strandkorb in Heringsdorf. Ich glaube, der steht aber allein für die Touristen dort. Na  ja, man muss was bieten, die Konkurrenz an deutschen Küsten ist groß 😉

Irgendwo im Inselwesten: Was man aus ein paar Rundballen und alten Reifen bauen kann. Da muss Bauer viel Zeit gehabt haben. Oder seine Kinder 😉 Ich find’s lustig.

In Teil 2 habe ich das östliche Ende der Insel Usedom gezeigt, die Swinemündung in Polen. Das ist hier das westliche, gegenüberliegende Ende: Die Peene, bzw. der Peenestrom bei Peenemünde. Auf der anderen Seite, das müsste Kröslin sein.

Peenemünde, Heeresversuchsanstalt Peenemünde, V2 (im Bild), 2. Weltkrieg: Der Ort hat eine unrühmliche Geschichte. Vieles kann man heute dort noch besichtigen. Oder man lässt es unscharf im Hintergrund einfach nur da sein. Quasi als Mahnmal.

Rücktour, Rostock – Hohe Düne, auf dem Weg nach Rostock – Warnemünde. Aber erst einmal muss die Peter Pan durch. Die RoPax-Fähre verkehrt fahrplanmäßig zwischen Schweden und Deutschland.

Ausgesucht habe ich die Bilder jedoch hauptsächlich wegen der Wolken. Aber auch, weil ich mal eine Doku gesehen habe, wie die Peter Pan um 30 m verlängert wurde. Das sind jetzt 220 m Stahl, die an uns vorbei über die Warnow in die Ostsee fahren.

Andere Warnow-Seite, Warnemünde, der Leuchtturm mit dem Teepott – ein Foto-Muss für jeden Besucher.

Zu guter Letzt eine Usedom-Karte. Deutlich ist zu sehen, dass Usedom als Insel – und deswegen ist sie für mich keine richtige Insel, nur durch den Peenestrom mit dem Achterwasser und die Swine mit dem Stettiner Haff als Lagune vom Festland getrennt ist. Aber ein lohnenswertes Reiseziel ist Usedom allemal.

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Der Usedom-Ausflug (3)

Beitrag 3 mit Usedom-Bildern von Frau P. aus G.: (1 / 2)

Abendspaziergang im Kaiserbad Heringsdorf. Kaiserbad deshalb, weil zumindest der alte Kaiser Wilhelm, der erste von den zweien, gerne in einem der Seebadeorte auf Usedom an der Ostsee war. Seinem ersten Besuch zu Ehren, 1820, haben die Heringsdorfer dieses kleine Denkmal errichtet. Keine Ahnung, ob die Villa dahinter damit etwas zu tun hat.

Seit 2005 gehören die beiden anderen Kaiserbäder, Ahlbeck und Bansin, zur Gemeinde Heringsdorf.

Das ist Anneliese. Die vom Maritim Kaiserhof. Ich weiß zwar nicht, wer Anneliese war oder ist, aber sie muss wohl so wichtig sein, dass man ihr einen Ehrenplatz vor dem Hotel geschaffen hat.

Gefallen hat uns, dass die Usedomer versuchen die alte Bäderarchitektur aufrecht zu halten. Das ist mal gut, …

… mal immer noch akzeptabel – wie hier beim Maritim Hotel Kaiserhof – gelungen. Jedenfalls nach meinem Geschmack und anders als im ein paar Kilometer entfernten Swinemünde auf polnischer Seite.

Knapp zwei Kilometer weiter ostwärts liegt Ahlbeck. Rückblickend ist die Heringsdorfer Seebrücke zu sehen. Und die Kutter am Strand dienen wohl eher als Touristenattraktion, als dass sie noch dem Fischfang dienen. Falls ich mir irre, schreibt es mir.

So ein einzelner Kutter für sich auf dem Strand betrachtet, ist schon ein komisches Bild. Meine ich. Die gehören doch ins Wasser 😉

Blickrichtung Ost sieht man die Ahlbecker Seebrücke mit dem historischen Restaurant.

Auf dem Platz davor steht eine alte Normaluhr, ich meine aus dem Jahr 1911, damit hätte sie beide Weltkriege gut überstanden.

Mancherorts ragen solche Pfosten aus dem Wasser. Die hat man dort nicht als Sitzplätze für Möwen und andere Vögel strandnah verbaut, sondern das sind in der Regel Überbleibsel ehemaliger Seebrücken. In Teil 1, neben der Heringsdorfer Seebrücke, sind die auch gut zu erkennen.

So, ein paar Bilder habe ich noch im Fundus von Frau P. gefunden, also gibt es morgen noch einen vierten Teil. Und noch ein Tipp! 😉 Wer nach Heringsdorf möchte und das in sein Navi eingibt, der sollte auf den richtigen Ort achten. Sonst landet er bei uns in Ostholstein, wir haben auch einen Ort gleichen Namens 😉

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Der Usedom-Ausflug (1)

Ein Beitrag aus der Reihe „Fotos von Frau P. aus G.

Krimi-Fans kennen natürlich den Usedom-Krimi mit Katrin Sass in der Rolle der ehemaligen Staatsanwältin Karin Lossow. Seit 2014 flimmert alle paar Monate ein neue Folge der ARD-Serie über den Bildschirm.

Ich gehören zu denen, die sich solche Filme eher wegen der Landschaftsaufnahmen als wegen der Handlung ansehen. So kannte ich Usedom bisher nur aus dem Fernsehen. Das änderte sich Ende Februar. Noch bevor ich wegen Corona vom Rentner mit nie Zeit zum Rentner mit nur noch Zeit mutierte, waren Frau P. aus G. und ich kurzentschlossen – booking.com macht’s möglich – für ein paar Tage auf Deutschlands zweitgrößter Insel. In Heringsdorf.

Und tatsächlich wurde dort an der Seebrücke für die Krimi-Serie gedreht (wie immer, zum Vergrößern auf die Bilder klicken):

Allerdings konnten wir nur die Vorbereitungen sehen. Der spannende Teil folgte abends bei Dunkelheit.

Oder zu Blauer Stunde, das Bild macht deutlich, warum die Zeit der Dämmerung nach dem Sonnenuntergang und vor Eintritt der nächtlichen Dunkelheit so heißt.

Am Tag sieht es dort so aus – und für Ende Februar hatten wir allerbestes Wetter:

Wer sich nun wundert, was das für ein Gestell in der Bildmitte ist, der interessiert sich entweder nicht für Fußball oder hat die EM 2012 nach der Halbfinalniederlage aus seinem Gedächtnis verdrängt:

Dieses Bild habe ich mir vom Bremer Bühnenhaus ausgeliehen. Für das ZDF wurde dort damals, 2012, dieses kleine Stadion errichtet. Auf der Plattform vorn im Wasser wurde moderiert und das Teil dahinter war quasi ein riesengroßer Fernseher. Das nur mal so zur Erinnerung.

Das Teil ist aber nicht zurückgelassener Schrott, sondern wird hin und wieder noch als Fernseher genutzt. So wie vor ein paar Tagen, als der neue Usedom-Krimi dort uraufgeführt wurde. Im richtigen Fernsehen soll er am 5. November zu sehen sein.

Im nächsten Beitrag mit Bildern von Frau P. aus G. geht’s an die Deutsch-Polnische Grenze. Sind ja von hier aus nur ein paar Meter 😉

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