„Nicht unübel“ – ein Spaziergang

„Deine neue Heimat ist wirklich nicht unübel“ 🙂 😉 schrieb vor Tagen meine Leserin Clara, als ich nach einem Besuch in meiner Alten Heimat einfach nur mal so aus Jux drei Bilder von dort mit welchen aus meiner Neuen Heimat gegenüberstellte. Keine Widerrede 😉 Um gestern dem Ansturm der Massen zu entfleuchen, haben wir uns von Scharbeutz aus ein paar Kilometer nordwärts auf den Weg in eine tourifreie Zone gemacht.

Ein Ausschnitt von Google-Maps (zum Vergrößern auf das Bilder klicken): Zwischen dem Sierksdorfer Hansa-Park (unten) und der Neustädter ancora-Marina (oben) gibt es ein Stückchen Natur, welches fast als urlauberfrei gilt. Das mag auch dran liegen, dass die Wege zwischen der Landstraße und dem Strand bzw. der Steilküste durch Schranken für Autos abgesperrt sind.

Da ist sie: Wenn man durch die Landstraßenunterführung vom Gutshof Cafe her kommt, dann siehst sie für einen kurzen Moment so aus wie die Schranke zum Himmel.

Ein Blick über die Felder Richtungen Norden, Neustadt. Schön finde ich solche naturbelassenen Inseln in den Feldern. Die Tierwelt wird’s freuen.

Schon bald hat man auf seinem Weg einen herrlichen Blick über die Bucht. Diesen Teil, so kenne ich es, nennt man die Neustädter Bucht, als einen Teil der Lübecker Bucht.

Einige Meter weiter. Das sind die Momente, die das Leben hier so lebenswert machen 😉

So sieht es an den Wegerändern aus der Froschperspektive aus. Ich glaube, alles was hier so kreucht und fleucht, fühlt sich wohl. Wir haben Fasane und was weiß ich was für Vögel gesehen, ein wunderbarer Duft in der Luft, es hat gesummt und gepiept …

… und plötzlich gebimmelt. Die Regionalbahn, oder Bimmelbahn (?), die zwischen Lübeck und Fehmarn pendelt. Tipp: Einfach nur mal hin und her fahren und sich satt sehen.

Hier wird der Rapshonig gemacht. Wen wundert’s, Bienenstöcke stand hier einige rum. Und fleißig waren sie, die kleinen Insekten aus der Ordnung der Hautflügler. Ok, ohne Wikipedia hätte ich das nicht gewusst 😉

Was ich aber weiß: Rechts oben im Hintergrund mit dem Turm, das ist der Brodtener Winkel mit seiner Steilküste und der Turm, das ist das Travemünder Maritim, mit 117 Meter das höchste Leuchtfeuer Europas. Der Rest, der dünnere Strich, das ist der Klützer Winkel in MeckPom.

Zoom-Blick in die andere Richtung: Segler vor der Spitze bei Pelzerhaken mit dem Leuchtturm.

Nochmal Zoom, passend zum vorletzten Bild: So ist das Brodtener Steilufer und das Travemünder Maritim ein bisschen besser zu erkennen.

Rückweg. Tja, was will man mehr, wenn man solche Blicke auf’s Meer hat 😉

Ich wiederhole mich ungern 😉 Und dieser blaue Himmel …!

Und das kenne ich aus meiner Alten Heimat wirklich nicht: Bäume mitten im Feld. Und bei der Größe nicht erst seit gestern. Gut so!

Zurück an der Schranke. Dahinter beginnt wieder das …, ich sag‘ mal, sonst übliche Leben. Aber schön, wenn man weiß, wo es solche Schranken gibt.

Habt ein schönes Wochenende, eine gute Pfingstwoche und
vielleicht wisst ihr ja auch, wo es solche Schranken gibt!?!

[Inhaltsverzeichnis]

Sommer 2018 – Neustadt i.H.

Sommer 2018. Anfang Juli. Wir waren in Neustadt. Gäste werden am Hafen gleich aufgeklärt:

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Und für jeden, der Probleme mit Falten hat 😉

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Nach Kaffee & Kuchen war ein Spaziergang angebracht. Meine Frage: Ist das Kunst, oder kann das weg? Was meint ihr? Wir waren uns nicht einig 😉

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3 x mit Noch-Winter

Das war vor 11 Tagen, am Sünnavend – oder Samstag, wie der Nicht-Norddeutsche sagt:

Ich hatte in Neustadt zu tun und ein bisschen Zeit für einen kurzen Bummel am Yachthafen.

Auf dem Rückweg war der Dunst weg, das Wetter war super. Schneebedeckte Felder bei Sierksdorf …

… und der Himmel war so blau wie das Meer. Am linken Rand kann man in der Bildmitte schemenhaft den Horizont erkennen.