Am Mövenstein

Travemünde. Das nördliche Ende der Strandpromenade Am Möwenstein ist eines der ruhigeren Plätzchen. Gut so. Den Namen verdankt der Strandabschnitt einem rund 1,3 Milliarden Jahre alten und 60 Tonnen schwerer Findling. Mit Möwen hat der Brocken allerdings nichts zu tun, außer dass vielleicht mal welche drauf sitzen, oder stehen. Der Sage nach hat der Riese Möves den Stein dort hin geworfen. Wie soll er auch sonst dort hin gekommen sein? 😉 Als der große Lübecker Schriftsteller Thomas Mann anfing den Mövenstein mit w zu schreiben und es ihm fast alle nachgetan haben, hat sich der Möves geärgert und seitdem lässt er den großen Stein langsam im Ufersand versinken. Seit Jahren gibt es eine Initiative die den Stein zu bergen lassen will: Theorie (wollen) trifft auf Praxis (nix tut sich 😉

Nur die Segler wollen es sich mit dem Riesen nicht verderben und schreiben weiter Mövenstein. Ist vielleicht klüger so 😉 Die städtischen Ignoranten hingegen schreiben auf das Parkplatzschild Möwenstein. Das erkläre nun mal alles einem Kind … 😉

Gestern habe ich aus Gründen einen Chill-Tag dort eingelegt. Was will Mann mehr am Meer? 😉 (Zum Vergrößern auf eines der Bilder klicken)

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Inhaltsverzeichnis

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Morgenstund hat Gold im Mund

Nach meiner Frage „Was kommt nach dem Mai?“ und einer ersten Antwort „Der Juni macht weiter wo der Mai aufgehört hat“, heute vier Bilder von „Morgenstund hat Gold im Mund“.

Eigentlich ist es morgens vor fünf noch nicht meine Zeit. Aber heute Morgen meinte mein Herr Bechterew, dass ich besser aufstehen und mich bewegen solle. Na wenn er meint ….

Also bin ich runter zum Strand und habe eine kleine Runde gedreht. Gut so, denn sonst hätte ich diesen Sonnenaufgang – Blick über die Bucht nach Pelzerhaken – nicht erlebt.

Das letzte Wort der Kamera: „Korb am Meer – nun ist der Akku leer“ 😉 Und tschüss, bis denne, genießt die Zeit, besonders morgens, wenn es noch menschenleer und angenehm kühl draußen ist.

Der Juni macht weiter wo der Mai aufgehört hat:

Vor drei Tagen habe ich gefragt: Was kommt nach dem Mai? Hier die Antwort – und nach den Vorhersagen soll es noch eine Zeit so bleiben:

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Nach dem letzten langen Wochenende – für die mit dem Feiertag – ist es etwas ruhiger und leerer geworden. Quasi die Ruhe vor dem Sturm. Touristenansturm. Oder Wettersturm?

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Der „Abkassierer“ vom Ordnungsamt und die Polizei haben noch Zeit für einen Klönschnack.

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Ist die Furche schief und krumm, war der Bauer ‚trunken oder dumm 😉 Solche Bilder findet …

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… man landeinwärts, nur wenige Kilometer vom Strand entfernt. Mit Mohnblumen.

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Wieder am Strand: Ich nehme die Startnummer 50. Passt besser zu mir 😉 Heute war es etwas bedeckt, aber angenehmer auszuhalten als in der prallen Sonne. Na mal sehen, wie der Juni in die Wettergesichte eingehen wird …? Und vielleicht schaffe ich es mal zum Sonnenaufgang an den Strand ….

Schaue in meinen Themen-Blog: Überlebt ^^ (WIR SIND HELDEN)

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Was kommt nach dem Mai?

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Der Mai 2018 war hier im “echten Norden” der wärmste seit 1889. Nein, das ist kein Schreibfehler, seit 137 Jahren war es im Mai nicht mehr so warm wie in diesem Jahr. Meteorologisch haben wir zwar ab heute Sommer, kalendarisch aber noch Frühling – was dem Wetter aber egal zu sein scheint.

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Während die Landwirte klagen – erst über den vielen Regen, jetzt über die Trockenheit – füllen sich die Strände mit Touristen – und die brüten dann stundenlang in der Sonne. Sonnenschutzfaktor 50 inklusive. Na, wem’s gefällt. Die, die hier wohnen, machen’s nicht: Aus Gründen … 😉

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Nur ins Wasser trauen sich die “Warmduscher” noch nicht. Die möchten min. 20° haben. Da fehlen noch ein, zwei Grad.

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Was ist hier schief? Der schiefe Maritim-Turm von Timmendorfer Strand?

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Neue Heimat – Alte Heimat und anderes von Sven aus dem Themen-Blog

Flaggen am Strand als Gruß an die Gäste – bei Wind gestern aus NO, Stärke 4 Bft. Die mäßige & frische Briese sorgt dafür, dass man es hier auch gut bei 30° aushalten kann. Für mich ist das viel angenehmer als in meiner Alten Heimat, wo die Luft am Wochenende ziemlich drückend war.

Ein Mai-Tag auf der Sonneninsel Fehmarn (V)

Fehmarn ist nicht nur ein Paradies für Kiter & Surfer, sondern auch für alles tierische, was fliegt. Als „Vogelfluglinie“ wird zwar die Straßen- und Bahnverbindung zwischen den Regionen Hamburg und Kopenhagen genannt, ihr Name leitet sich jedoch von der Flugroute der Kraniche und anderer Wasservögel zwischen Mitteleuropa und Skandinavien ab. Sehr bekannt ist das Wasservogelreservat Wallnau, ein Besuch lohnt sich.
(Übersichtskarte | zur Galerieansicht auf eines der Bilder klicken)

Zwischen dem Niobe-Strand und dem Fährhafen Puttgarden liegt das Naturschutzgebiet Grüner Brink. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier bestens aufgehoben.