Frühling. Malle? Sierksdorf ist auch schön ;)

Ich hatte gestern so’ne Idee …, AB NACH MALLE! Das da oben könnte mein Flieger sein. Zugegeben, eine Schiet-Idee, ja, ja, ich sehe es ja ein.

Obwohl, es muss natürlich jeder selber wissen …. Und ich kann jeden verstehen, der mal raus möchte, quasi einen Tapetenwechsel braucht.

Wer die letzten Monate im coronabedingten Stress war, Home Office mit Kinder zuhause, in der Klinik, und so weiter, und so weiter, der hat es sich sicher verdient, am Meer die Füße hochzulegen und zu entspannen.

Oder einen ausgiebigen Spaziergang zu machen – wie hier bei Sierksdorf an der Ostsee.

Dort steht auch dies Stele, zum Gedenken an die Opfer der Cap-Arcona-Katastrophe 1945.

Zweitonner. Irgendwo da liegt auch meine Malle-Idee. Aber nicht jeder hat so’ne Bilder vor der Haustür wie hier. Ich hoffe und wünsche uns allen, dass es bald wieder Reisen gibt. Bis dahin bleibt munter!


238 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Trotz alledem: Raus an die Luft!

Du sollst dies nicht und du darfst das nicht – alles aus Gründen – und der mahnende Finger scheint dich überall anzublicken. Shiet wat, man kann doch nicht nur in der Bude hocken, also kann man schon, aber dann wird man doch rammdösig. Ich jedenfalls. (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Also ich verstehe jeden, der – zumal bei schönem Wetter – raus will. Ab in die frische Luft. Durchatmen! Aber das muss ja nicht gleich die Vorderreihe in Travemünde, die Dünenmeile in Scharbeutz , oder – wie mir meine Harzer berichteten – Torfhaus im Harz sein. Nein, diese Orte, wo alle hin wollen, die sollte man besser meiden. Alternativen gibt es genug, wie hier bei uns an der Küste in Sierksdorf …

… oder auch an Tagen mit nicht so ganz optimalen Wetter zwischen Scharbeutz und Timmendorf.

Grundsätzlich kann man sagen: „Desto ferner der nächste Großparkplatz, auf desto weniger Tagestouristen trifft man.“ So wie hier in Haffkrug. Ich mag solche Bilder, wenn man am Horizont kaum noch den Übergang vom Wasser zum Himmel erkennen kann. Endlose Weite! Was will Mann mehr am Meer?

Gestern waren wir nach langer Zeit mal wieder in Brodten, Hermannshöhe am Steilufer. Au ha. Der Weg wurde schon wieder ein Stück landeinwärts verlegt, der Aushub liegt noch da.

Der Grund sind die Abbrüche, verursacht meist durch Unterspülungen, dann bilden sich irgendwann Risse – und rutsch, wieder ein Stück weg..

Am Ende sieht es dann so aus, dass die alten Wege quasi im Nichts enden.

Aber schön ist es allemal und die Natur nimmt eben so ihren Lauf. Besser ist, wir Menschen versuchen mit ihr zu leben, denn anders wird es am Ende nicht funktionieren.

Die hier – trotz Warnschilder – auf dem alten Weg oben direkt an der Abbruchkante lang spazieren, sind wahrscheinlich keine Einheimischen. Denn sonst wüssten sie sicherlich, wie gefährlich das ist. Gerät der Hang erst einmal ins Rutschen, gibt es kein Entrinnen mehr. Wer unten lang läuft, kann sich schlimmstenfalls wenigstens noch ins Wasser retten 😉 Besser nass als zugeschüttet!

Passt auf euch auf!
225 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Von der See an die Seen

Wer weiß, was noch so kommt? Frau P. aus G. hatte frei, das Wetter war schön, also haben wir die beiden letzten Tage genutzt. Quasi von der See an die Seen. Also von der Ostsee, Steilküste bei Sierksdorf, in die Holsteinische Schweiz nach Malente an den Kellersee und den Dieksee.

12 ausgesuchte Bilder
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An der Ostsee ist es unbestritten schön. Aber besonders im Herbst hat die nur wenige Kilometer landeinwärts gelegene Holsteinische Schweiz ebenso ihre schönen Seiten -> Herbst-Gedichte

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