Fehmarn 2019 I/III

Fehmarn. Fast jeder Besuch auf der Insel beginnt mit der Fahrt über die Sundbrücke – den Kleiderbügel. In diesem Jahr – aus Gründen – leider nicht so oft, wie ich es mir gewünscht hätte.

Für viele Reisende geht es allerdings nur schnurstracks über die Insel zum Fährhafen Puttgarden – und von dort nach Dänemark bzw. Skandinavien. In der Hochsaison sind hier lange Autoschlangen zu sehen.

Dabei bietet die Insel abseits der sog. Vogelfluglinie (E47/B207) viele schöne Ecken – auf Wegen, die für den Festland-Deutschen den Namen Straße nicht unbedingt verdienen.

Der Blick entschädigt dann aber für die Schlaglöcher – was dazu führt, dass man langsamer fährt und den Ausblick auch genießen kann.

Der Süden der Insel, links und rechts der Sundbrücke, ist selbst bei den Fehmarn-Touristen weniger bekannt. Wer Ruhe und Erholung sucht, findet die hier selbst in der Sommersaison.

Diese Stelle zwischen der Sundbrücke und dem Strukkamphuk mit dem kleinen Leuchtturm und Blick über den Fehmarnsund besuche ich immer wieder gerne. Und gefühlt hat sich hier nach meinen Eindrücken in den letzten 50 Jahren nix geändert. Aber auch gar nix – doch: die Bank ist neu.

Ich sage es oft: Die Insel hat für mich im Grunde einen musealen Charakter. Vieles sieht für mich noch heute so aus, wie ich es seit über 50 Jahren kenne. Und wenn wir dann bei einem Spaziergang im Sommer 2019 vor der Lemkenhafener Kiteschule einen alten VW Bus T1 sehen, gebaut in den 60ern, dann passt der genau in dieses Bild.

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Sommer 2019: Bornholm – Gudhjem und Almindingen

Bornholm. Das kleine Dorf Gudhjem liegt genau so an der Inselküste wie die meisten – und von uns besuchten – Orte. Ein paar Kilometer nördlich gibt es die Helligdomsklippen zu bestaunen und westlich im Inselzentrum liegt Almindingen, eines der größten Waldgebiete Dänemarks, mit Sehenswürdigkeiten, wie dem Mittelalterzentrum, den Ekkodalen und Bornholms höchstem Berg, dem Rytterknägten (162 m). Nur um es erwähnt zu haben: Südlich von Almindingen liegt Aakirkeby, neben einigen kleinen Dörfern die einzige Stadt (rund 2.000 Einwohner) im Inselinneren.

So, das war meine siebenteilige Bornholrundreise – zum Schlsss mit ein paar Gedönsfotos, wie man sie an den Touri-Hotspots überall findet. Das ist wohl überall gleich 😉 Wer die „Erbseninseln“ vermisst, die haben wir uns aufgehoben für das nächste Mal – wie den ein oder anderen Ort auch 😉

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Sommer 2019: Bornholm – Hammershus & Inselnorden

Bornholm. Für Besucher ein „Muss“: Der Inselnorden mit der Burgruine Hammershus. Gut, genau genommen liegt die ehemalige Festung mehr im Nordwesten der Insel, aber hohe Klippen gibt es dort überall und bis zur Nordspitze der Insel ist es auch nicht mehr weit. Von hier aus sind es Luftlinie keine 40 km bis Schweden. Nebenbei: Auch Deutschland liegt der Insel näher als das restliche Dänemark.

Von meinem letzten Besuch 2006 hatte ich noch ein Hotel / Restaurant am Fuße der Ruine in Erinnerung. Aber nix da, heute gibt es stattdessen in örtlicher Nähe ein hübsch in die Landschaft eingepasstes Museum mit einer Cafeteria. Eintritt? 0. Null. Nur rund vier Euro Parkplatzgebühren haben wir bezahlt, damit war alles abgedeckt. Das war später auf Rügen ganz anders.

Der Inselnorden hat einige besuchenswerte Orte, das ist nicht nur Hammershus. Es gibt eines schöne Seite des Dänischen Amtes für Naturverwaltung. Durchklicken lohnt sich. Im nächsten und letzten Teil meiner Bornholmreihe geht es in Richtung Gudhjem und Almedingen.

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