Frühling. Der Anfang.

Moin. Frau Möwe hat recht. Heute ist kalendarischer Frühlingsanfang und letzte Nacht hatten wir hier im Norden noch ordentlich Nachtfrost. Aber von nun ab soll es aufwärts gehen. Mit den Temperaturen. Sagt jedenfalls unser NDR-Meteorologe. Und gemeint hat er auch nur die nächste Woche.

Na ja, dann wollen wir dem Frühling mal das Tor öffnen und ihn rein lassen – auf dass es grün werde.

Und der Himmel blau. So wie hier vorgestern über der Travemündung. Nur ist Vorsicht geboten:

Die Zeiten sind noch unsicher und wo in dem einen Moment die Sonne scheint, können im nächsten Moment schon wieder dunkle Wolken aufziehen.

Heute. Ein Hügelgrab in der Nähe von Kassau, am Rande der Holsteinischen Schweiz. Vom Frühlingsbeginn gibt es hier überhaupt noch keine Spur. Na ja, wird schon noch 😉

Schönes Frühlings-Wochenende & bleibt sauber 😉


237 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Liegengebliebenes (II) – Alte / Neue Heimat

So. Moin. Bevor ich wieder für einige Tage in meine Alte Heimat entfleuche, räume ich mal wieder auf. Wat mutt, dat mutt. Dieses Bild habe ich auf Wunsch eines Bekannten für ihn mal fix auf alt getrimmt. Mit dem Handy fotografieren ist eben das eine, mit dem Handy Bilder bearbeiten das andere 😉 So ähnlich muss es früher ausgesehen haben, wenn Frachtsegler den Hafen von Rönne ansteuerten.

EIN VERGLEICH: ALTE HEIMAT vs NEUE HEIMAT

Zwei Wahrzeichen. Doch ja! Das oben ist der Kugelwasserturm auf dem Gelände der ehemaligen Ilseder Hütte, das, besser die anderen von links nach rechts: Maritim, alter Leuchtturm und die Passat in Travemünde. Alles Links führen zu Wikipedia.

Aussichten: Einmal auf den Lahberg im Peiner Südkreis mit dem Bismarckturm, den m. W. der Rittergutbesitzer Leßmann zu Ehren des ersten Reichskanzlers bauen ließ, und dann einfach nur ein Blick über den Raps auf die Ostsee. Auch schön. Schöner? Schöner! 😉

Last but not least prägende Bauten: Oben die Ilseder Gebläsehalle, ein unter Denkmalschutz stehender Backstein-Industriebau, der heute für größere Veranstaltungen genutzt wird – und vom Oktober 2015 bis März 2016 als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge diente. Darunter die Drohnenaufnahme eines Freundes vom Timmendorfer Strand: Vorne das Maritim-Seehotel an der Seebrücke, das erste Maritim-Hotel überhaupt (1969), dahinter das weit sichtbare Maritim-Clubhotel. Wenn Segler (seit 1974) den „langen Finger“ sehen, dann wissen sie, dass es nicht mehr weit bis in die Bucht ist.

Anekdote am Rande: Ich kenne eine Seglerin, nein, keine Einheimische, die hat als Orientierungspunkt das Travemünder- mit dem Timmendorfer Maritim verwechselte. Schon blöd, wenn man einen Hafen ansteuert, in den man gar nicht will. 😉

Was mir in meiner Alten Heimat jedoch fehlt, und deswegen will ich aus meiner Neuen auch nicht mehr weg, das sind solche Bilder:

Unendliche Weite und einen Horizont, hinter dem es ja bekanntlich weiter geht. Mal ein paar Tage Alte Heimat oder Urlaub woanders, das ist ok. Aber nicht zu lange 😉 So, nun noch ein paar Sachen packen, Nachrichten schauen und morgen früh geht’s los. Enkelkind bespaßen statt Urlaub 😉

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Kleiner Grenzverkehr

Travemünde, der Priwall, war von 1961 bis 1989 quasi eine Insel. Im Norden die Trave, im Südwesten die Pötenitzer Wiek und im Osten, an der Engstelle, der Zaun. Heute erinnert nur noch eine Tafel und ein Gedenkstein an diesen Ort: NIE WIEDER GETEILT

Mein Fotoarchiv sagt mir, dass wir vor vier Jahren das letzte Mal den kleinen Grenzverkehr genutzt haben und auf der MeckPom-Seite der Ostsee waren.

Warum ist das so lange her? Keine Ahnung. Vielleicht, weil die Priwallfähre so teuer ist. Dabei ist es so schön am Ostseestrand bei Rosenhagen, man kann die Schiffe aus und in Richtung Travemünde beobachten …

… oder einfach nur das Meer betrachten. Das war am letzten Oktober-Sonntag und das Wetter entsprechend.

Natur pur. Augenscheinlich überlässt man hier die Natur sich selbst. Gut so. Im Hintergrund ist das Travemünder MARITIM zu erkennen.

Ein paar Meter weiter kann, wer will, die Ruhe bei einem Waldspaziergang genießen. Nun ja, so richtig ein Wald ist das nicht, eher ein bewaldeter Streifen, der sich vom Priwall her über ein paar Kilometer an der Küste langzieht. Auf alle Fälle ist es ein krasser Gegensatz zu den mit Touris überfluteten Ecken an der Lübecker Bucht von Travemünde bis Pelzerhaken. Ich denke, es wird bis zum nächsten Besuch nicht wieder vier Jahre dauern 😉

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