Unser Norden: Altenau im Harz

Wenn man in Niedersachsen im Sommer solche Schwibbögen im Garten sieht, dann befindet man sich wahrscheinlich im Harz – also in Niedersachsens Süden, was für den Süddeutschen immer noch oben im Norden liegt. Warum heißen die Dinger überhaupt so? Im Englischen heißten sie Candle Arch, was übersetzt Kerzenbogen heißt. Egal, irgend eine Erklärung gibt es bestimmt. So, und dieses Teil steht in einem Altenauer Vorgarten. Mit anderen Worten: Wir waren mal wieder für ein paar Tage im Harz. Wir wissen das Privileg zu schätzen, quasi jederzeit die verwandtschaftliche FeWo nach Absprache belegen zu dürfen. Und gefühlt hat sich dort seit 30 Jahren wenig bis nichts verändert …. Zur Galerieansicht bitte auf eines der Bilder klicken.

Der Harz, ich sag‘ mal: Sehr volatil. Es gibt Orte, Bereiche, da hat sich wirklich seit zig Jahren nichts verändert – und ebenso, wo jüngere Leute versuchen Angebote für jedermann zu machen, um den Tourismus neu zu beleben. Braunlage ist für uns so ein positives Beispiel. Also m. E. lohnen sich Ausflüge in den Harz durchaus. Motto: Den Harz neu entdecken. Es muss ja nicht zwingend Altenau sein 😉 Und mal ganz ehrlich: Wir freuen uns über jeden Touri, der in den Harz und nicht zu uns an die Lübecker Bucht fährt. Wir haben so viele davon, wir geben gerne welche ab 😉


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Unser Norden: Grenzlandschaft Sorge im Harz

Niedersachsens Grenze zur ehemaligen DDR ist lang. An einigen Orten hält man die Erinnerung an das ehemals Trennende wach. So auch in Sorge, Landkreis Harz / Sachsen Anhalt. Dort gibt es ein kleines Grenzmuseum (Bild oben) und eine weitläufige Freilandfläche, auf der Teile der ehemaligen Grenze erhalten (nachgebildet) worden sind. Das Museum des Grenzmuseum Sorge e. V. befindet sich im ehemaligen Sorger Bahnhofsgebäude an der Harzquerbahn. Zur Galerieansicht bitte auf eins der Bilder klicken.

Bei unserer Wanderung durch den ehemaligen Staats-Grenzbereich, heute Landesgrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen Anhalt, haben wir mit einem älteren Pärchen aus NRW geschnackt, die sich erschrocken zeigten: a) über das Waldsterben im Harz, und b), wie unmenschlich – für jemanden, der sich immer frei in der Welt bewegen konnte – die Grenzanlagen gewesen sein müssen.


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Unser Norden: Niedersachsens Heide

Wie gestern schon gesagt: Viele Wegen führen nach Rom. Oder in Richtung Alte Heimat. Fährt man über die A 7 durchquert man zwar auch die Lüneburger Heide, aber Lüneburg ist dann weit weg und Bad Fallingbostel liegt direkt an der Autobahn. Dort gibt es auch viel Heide – nämlich die Südheide. Und Hermann Löns – jedenfalls seine Grabstätte. Na ja, und weil zurzeit die Heide blüht, haben wir auf unserer letzten Tour gen Süden ein Abstecher gemacht (Zur Galerieansicht bitte auf eines der Bilder klicken):

Ja, ja, es gibt schon viel schöne Gegenden in unserer Gegend hier im Norden. Man muss sich nur mal die Zeit dafür nehmen. Wenn man will, hat man die auch! Und so steht’s auf der Tafel der Gedenkstätte (Bild 4):

Laß Deine Augen offen sein,
Geschlossen Deinen Mund.
Und wandle still,
so werden Dir Geheime Dinge kund.
H. L.


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