Möwen-Shit

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NICHT FÜTTERN! Solche Schilder, wie hier an der Trave in Travemünde, werden nicht aus Jux und Tollerei aufgestellt, sondern haben ihren Sinn. Wir, die hier wohnen, wissen das. Oft sind es aber die Touris, die das Füttern „so schön“ und „niedlich“ finden. Und dann?

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Eine Antwort hängt ein paar Meter weiter in „Segel-Peter’s Fisch-Hus“, an der Wand, gezeichnet von dem Cartoonisten „Hösti“. Das Bild durfte ich fotografieren und ich hoffe, dass „Hösti“ nichts dagegen hat (Anfrage gestellt), auch diese „Fundsache“ von ihm passend dazu hier zu zeigen:

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Lohnt sich: Mehr von „Hösti“ Stephan Höstermann auf hoesti.de

Döspaddel hat nichts mit dösen zu tun – oder?

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Jedenfalls, wenn wir dem Duden Glauben schenken, dann ist das so. Und wer will den Gralshütern über unsere Rechtschreibung schon widersprechen?

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Dösen, das Verb, heißt so viel wie „leicht, nicht tief schlafen; sich in einem Zustand von Halbschlaf befinden“ ,

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oder „halb wie im Traum vor sich hin blicken, ohne seine Aufmerksamkeit auf jemanden oder etwas zu richten“, das sagt jedenfalls der Duden.

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Die müssen es ja wissen. Ein Döspaddel hingegen ist schlichtweg ein „Dummkopf“. Bspw. wenn man zu lange barfuß in Joggingschuhen läuft. Dann ist wegen „Aua“ auch nix mehr mit vor sich hin „dösen“.

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„Dösen“ sollte man auch nicht beim Eis essen. Das gibt sonst Flecken – und die höchst wahrscheinliche Anrede: „Du Döspaddel!“

So, nun nicht zu viel dösen, beteiligt euch am Fotowettbewerb!

Link: Sven Meier Themen-Blog: Ich sag‘ mal …

Ich glaub‘ dich streift ’n Tanker

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… meinte mein Bekannter, als er dieses Foto machte. Na ja, ganz so schlimm war es nicht. Der Tanker Propontis  (im Fehmarnbelt auf dem Weg nach Russland) war weit genug weg. Sonst hätten wir mit unserer Calva  schlechte Karten gehabt. 250 m Stahl gewinnen immer gegen 13 m Kunststoff.

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Zwei Tage vorher waren wir noch in Agersö, Dänemark, bevor es bei mäßigem Wetter wieder etappenweise auf die Heimfahrt nach Niendorf ging.

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Gestern und heute …

Gestern beim Spaziergang sind wir an dieser Bushaltestelle vorbei gekommen. „Holz, gehalten von Stiften, mit Radiergummi“ – das nenne ich mal originell.

Später sahen wir, Luftlinie 4 km von der Küste entfernt, Dunstschwaden durch die Gärten wabern. Erst haben wir gedacht, es brennt irgendwo. Nein, das kam alles von See her, die ich auf dem Nachhauseweg hier eigentlich sehen müsste ….

Heute war ich mit einem meiner „Spezis“ auf der Lübeck. In auch, also in Lübeck, ich meine aber die Fregatte, die für drei Tage in ihrer Patenstadt festgemacht hat. (LN-Artikel) Zum Ausdruck der Verbundenheit prangt am Bug das Wappen der Stadt – sogar mit Beleuchtung 😉

Für die Kids hat die Crew einiges geboten. So passt der „kleine Feuerwehrmann“ zweimal in die Stiefel

und seine Kumpel nennen ihn jetzt: „Der, der auf der Kanonenkugel ritt“ 😉

Das war schon alles toll und man kann der Besatzung der Lübeck nur „DANKE“ sagen. Das war ein großartiger Job ….