300 und Schluss!

So Leute, das war’s hier. Beitrag 300 und Schluss! Ab jetzt geht’s weiter mit

Meier över dit un dat | meiersven.wordpress.com

Ich bedanke mich bei meinen Lesern und Leserinnen für die vielen Besuche hier und die vielen Kommentare. Es freut mich, wenn wir uns in meiner neuen Blog-Welt wiedersehen würden. DANKE!



300 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Sonnenplätze [Test -> neuer Blog]

Dieser Beitrag erschien zuerst im neunen Blog MeierSven.wordpress.com. Warum? Darum: 😉

Moin. Ich teste. Nein, keine Sonnenplätze. Was hier aussieht wie in der Karibik, ist bei uns in Haffkrug. Nein, ich teste für einen neuen Blog, nämlich diesen hier: MeierSven.wordpress.com. Mein bisheriger Fotoblog (Anm.: also dieser hier) kommt nach über 7 Jahren und rund 2.500 Fotos an seine Speichergrenze und mein Erzähl-Blog ist nach über 10 Jahren irgendwie antiquiert, das Theme passt (für mich) nicht mehr in die Zeit. Ergo: Aus 2 mach 1. Weniger ist manchmal mehr ….

In der letzten Zeit bin ich eh kaum noch zum Bloggen gekommen. Auch zum Lesen in anderen Blogs und Beantworten von Kommentaren nicht. Irgendwie war immer was – und manchmal ist es einfach auch nur gut, auf einer Bank zu sitzen und einem Straßenmusiker zu lauschen – wie hier in Haffkrug am Seebrückenplatz. Und seitdem Frau P. aus G. nun offizielle (EU)-Rentnerin ist, könnte das häufiger passieren 😉

Bevor ich mich demnächst in mein alljährliches Sommerloch verabschiede, werde ich so zwischen Tür und Angel noch ein weniger weitertesten ….


002 [Inhaltsverzeichnis]


298 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

18. April in DK

Es war irgendwie abzusehen, denn die Geschichte hat uns gelehrt: Wenn zwei Staaten auf dasselbe Gebiet Anspruch erheben, ist der Krieg meist nicht fern.

„Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“ So der preußischen General Carl von Clausewitz (1780-1831). Will sagen, dass jeder Krieg eine Vorgeschichte auf politischer Bühne hat, und keinesfalls aus heiterem Himmel entsteht. 

So auch1864. Sønderborg (dt. Sonderburg) im Süden Dänermarks: Der Deutsch-Dänische Krieg führte durch ein preußisches Dauerbombardement zu einer erheblichen Zerstörung der Stadt. Die Bilder: Das Sønderborg Slot (dt. Schloss Sonderburg) mit dem Als Sund (dt. Alsensund), der die Insel Als (dt. Alsen) vom Festland trennt.

Geschichtsträchtig, heute ein Nationalsymbol, ist die Dybbøl Mølle (dt. Düppeler Mühle) an den Dybbøl skanser (dt. Düppeler Schanzen).  

Die Schanzen sicherten den Übergang über den Alsensund nach Sonderburg (im Hintergrund) auf der strategisch wichtigen Insel Alsen. Mit der der Erstürmung der Düppeler Schanzen am 18. April 1984 wurde quasi der Krieg entschieden.

Heute ist das Gelände mit dem Historiecenter Dybbøl Banke ein Denkmal, Ehrenmal und Museum in einem. Jedes Jahr zum 18. April findet an den Düppeler Schanzen eine nationale Gedenkveranstaltung statt (Artikel dazu im Nordschleswiger vom 18.04.2022).

Wenn Beton reden könnte …, ein Blick von den Schanzen über die Sonderburger Bucht.

Nach dem Krieg – in Kurzform – wurden die drei Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg als Provinz Schleswig-Holstein der Verwaltung durch Preußen unterstellt. Also auch Nordschleswig, der heutige Süden von Dänemark. Erst nach dem 1. Weltkrieg wurde 1920 durch eine Volksabstimmung die bis heute gültige Grenze gezogen. Die deutsch-dänische Grenzregion ist heute ein Beispiel dafür, wie eine Region trotz kriegerischer Auseinandersetzungen ihren Frieden finden kann und die Minderheiten auf beiden Seiten der Grenze etabliert sind.

Überblick: Rechts oben Sønderborg und Dybbøl, unten links Flensburg mit der, links, nahen Grenze bei Kruså. Siehe auch:
-> Chronik des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864 auf der Seite des NDR
-> Wagrien im Sven Meier erzählt Blog


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