„Ihr habt das gut!“

Es vergeht zurzeit kaum ein Telefonat mit Leuten aus meiner alten Heimat, so mittleres Niedersachsen im Nirgendwo, in dem ich nicht zu hören kriege, wie gut es uns doch hier oben geht.

Stimmt. So wie gestern, Neustadt am Strand. Das hat dort so ein bisschen südländisches Flair.

Nur das Lokal hat zu. Aus Gründen. Ich hoffe nur, dass alle Geschäftsleute, denen jetzt auch das ganze Ostergeschäft flöten geht, das überstehen werden.

Also sonst ist hier einiges mehr los am Meer. So tummeln sich nur ein paar Einheimische und eine Mama mit zwei kleinen Kindern sagt: „Was bin ich froh, dass wir hier den Strand haben und nicht nur in unserer Wohnung hocken müssen!“

Auch noch Neustadt, am Hafen: Ist das Kunst oder kann das weg? Und überhaupt: Warum heißt das Gebilde Auf nach Timbuktu?

Von gestern zu letztem Freitag: Die Baltrum, ein Marinetaucher-Ausbildungsboot liegt direkt bei uns vor dem Scharbeutzer Strand.

Da könnte Mann sogar hinschwimmen, aber nee, das Wasser ist noch zu kalt. Außer dem Pott …

… ist zurzeit nix los an der Küste. Da kann Mann über den fast menschenleeren Strand blicken und den blauen Himmel ohne Störgeräusche genießen.

Samstag lag der Pott an selber Stelle immer noch vor Anker. Haben die kein Wochenende? Oder sind die eingesperrt? Quasi hinter Gittern, wegen Ungehorsam oder Corona? Keine Ahnung, ist mir auch schnurz egal 😉

So leer habe ich den Strand an einem Samstag bei allerbestem Wetter noch nie erlebt. Und die DLRG werden wir in der nächsten Zeit wohl auch nicht brauchen. Ok, bis zum Sommer ist ja noch ein bisschen hin …

… bis dahin heißt es Abstand halten! Das passt schon. Es ist ja zurzeit für uns hier viel Platz da. Hach, was geht es uns doch gut 😉

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Bleibt gesund! Oder werdet es!

Drei mal zwei macht sechse

Ich räume mal wieder auf. Da sammeln sich von unterwegs immer wieder Bilder an, die ich zur Seite packe und im Hinterkopf irgend eine Idee zu habe.

Sonne und Mond: Tiefstehende Sonne mittags um kurz vor 14 Uhr über der Bucht und der „aufgehängte Mond“. Könnte man jedenfalls glauben 😉

Ostsee-Strand: Zurzeit ist hier nix los. Die Nachmittags-Sonne schwindet langsam und am Strand-Grill gehen draußen die „aufgehängten Monde“ 😉 an. Zeit für mal wieder eine Portion Pommes rot/weiß! Mann gönnt sich ja sonst nix. Und gut dass der Strand leer war, so konnte dort der Rettungshubschrauber wegen eines Notfalls in der nahen Ostsee-Therme landen.

Zwei. Zwei-Sitzer und Zwei-Tonner. Nurmalso 😉 Habt zwei schöne Wochenend-Tage! 

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Januar 2020

Willkommen im neuen Jahr: 2020, Jahrgang 2, Beitrag 13 – Januar – meiner Kalender-Reihe mit ausgesuchten Ostholstein-Bildern. Im Wandel des Klimas wird es langsam eng, Januar-Kalenderbilder mit Schnee zu finden.

Kalenderblatt Januar 2013, ein Bild aus dem Jahr 2012, aufgenommen während eines Spaziergangs bei einsetzender Dämmerung hier am Strand.

Dieses Bild – der Elisabethturm – ist ein Jahr jünger und fand sich als Kalenderblatt Januar 2015 wieder. Aufgenommen auf dem Bungsberg, der mit 168 m der höchste Berg hier im Norden ist. Bis vor ein paar Jahren, als wir im Winter meist noch gut Schnee hatten, gab es unweit dieser Stelle sogar einen Schlepplift für Ski- und Schlittenfahrer. Aber das hat sich wohl erledigt 😦

Januar-Kalenderblatt aus dem letzten Jahr, aufgenommen 2018. Ganz schneelos waren hier die letzten Winter zwar hier nicht, aber gefühlt wurde es Jahr für Jahr weniger. Um wenigstens ein paar Schneebilder zu schießen, muss man heutzutage schon den Moment nutzen, denn das Weiß ist bei den zunehmenden Temperaturen sehr vergänglich und das Warnschild vor Glätte (rechts am Dalben) wirkt wie eine Hinterlassenschaft aus vergangenen Zeiten. Persönlich hätte ich gerne ein bisschen mehr Schnee, es muss ja nicht gleich so viel wie 1978/79 sein 😉

Ich wünsche euch alles Gute für zwanzigzwanzig!

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