Zu warm ist, wenn …

Animiert durch einen Kommentar zu meinem letzten Beitrag „SH – Sonnenspaziergänge im Februar“ habe ich in meiner Rolle als Klookschieter gestern und heute ein paar Beweisfotos gesammelt, die allesamt bezeugen, dass es für Mitte Februar zu warm ist – jedenfalls in Scharbeutz 😉

Zu warm am 16. Februar ist, wenn man SA-mittags in der Strandallee keinen Parkplatz mehr findet

und „Blondie“ (den nennen wir so, das ist der Kollege von „Dickie“, beide sind vom Scharbeutzer Ordnungsamt) eifrig Knöllchen verteilt, weil Touris sich weigern, die horrenden Parkgebühren zu zahlen.

Zu warm am 16. Februar ist, wenn ich SA-mittags im Strandcafé Promenade (bei mir um die Ecke) draußen keinen Sitzplatz mehr ergattern kann

und andere sich schon zum Strandpicknick treffen. An einem 16 Februar!

Zu warm am 17. Februar ist, wenn SO-mittags die Frauen stundenlang draußen klönen können, natürlich mit Meerblick,

und sich nebenan schon Schlangen vor den Toiletten bilden. Die Toilettenoberaufseherin freut sich über Einnahmen, die sie so im Februar noch nie hatte!

Zu warm am 17. Februar ist, wenn die Heizpilze bereits abgebaut werden und Frauen nach dem Heiß- noch ein Kaltgetränk bestellen.

Zu warm ist, wenn das auch die Möwe meint. Und ja, sie meint das so, sie ist noch nicht drauf eingestellt 😉

Meint nun noch irgend jemand, es sei nicht zu warm für diese Jahreszeit – mit der vielen Sonne und dem vielen blauen Himmel, und so? 😉

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SH – Sonnenspaziergänge im Februar

Strandläufer

Der Februar 2019 ist – wohl nicht nur bei uns – in Schleswig-Holstein bisher recht sonnig und für die Jahreszeit zu warm. Viel zu warm, sagen die Meteorologen. Aber das lädt ein um an den Strand zu gehen.

Der erste Bademantel am Scharbeutzer Strand 2019

Sogar den ersten Bademantel habe ich bei uns am Scharbeutzer Strand schon gesichtet. Nee, die Ostsee hat 3 °C, vorn im Flachen vielleicht 4 oder 5, aber bei diesen Temperaturen würde ich noch nicht mal meine Füße ins Wasser halten.

Vor Husum bei Ebbe

Gestern in Husum zeigte mein Autothermometer > 12 °C an. Sonne, blauer Himmel, was will Mann mehr? Ok, Wasser statt Watt. Darum war die Nordsee mit ihren Tiden nie so mein Fall.

Seebrücke Scharbeutz

Da lobe ich mir die Ostsee. Wir haben immer Wasser. Und wenn das Wasser zu kalt ist, kann man auch in der Sonne baden 😉

Ausläufer der Holsteinischen Schweiz bei Scharbeutz-Gronenberg

Mich fasziniert an Ostholstein immer wieder, dass wir nur wenige Kilometer landeinwärts mit der Holsteinischen Schweiz eine wunderbare Hügellandschaft mit ihren Feldern, Wäldern und Seen haben. So ein Spaziergang ist immer wieder eine willkommene Abwechslung zum Strand. Das unterscheidet uns von der Nordsee, wo man heute schon sehen kann, wer morgen zu Besuch kommt 😉

Zeetje – oder der Tag nach dem ersten

1. Januar – 2. Januar – Ostsee bei Scharbeutz

Scharbeutz. Vorgestern schrieb ich hier noch von der „Ebbe“, gestern stand das Wasser dank Sturmtief „Zeetje“ über 2 m höher. Beide Fotos sind an derselben Stelle nahe der Ostseetherme aufgenommen worden (Vergrößern: Klick auf’s Bild). Hier noch ein paar gesammelte Werke von gestern mit „Zeetje“:

So ganz was besonderes war das gestern aber nicht. Höchstens für die Touris, die sich bei schönem Wetter das Schauspiel angesehen haben und so etwas nicht kennen. Aber gleiches hatten wir auch im Januar 2018, im Januar 2017, usw.. Einige Leute meinen, dass die Abstände kürzer werden …. Das Klima? Die Studierten sagen ja, das hängt damit zusammen. Na denn 😉

Der 1. Tag im neuen Jahr

2019. Der erste Tag im neuen Jahr. Gestern über Mittag war es die beste Zeit, um sich nach einer kurzen Nacht frische Seeluft durch die Gehirnwindungen pusten zu lassen …

… und wieder feste Nahrung zu sich zu nehmen: Currywurst-Pommes! Mit Ostseeblick. Wenn schon, denn schon 😉 (Vergrößern: Bilder anklicken)

Der Wind war dank Orkantief „Zeetje“ nicht ohne – in Böen bis 9 Bft – und kam vom Westen. Das beschert uns in der Bucht – mit dem Wasser im Osten – immer „Ebbe“: Der Pegelstand lag ~ 70 cm unter dem Mittelwert (MW).

Blick aus der Perspektive eines Hühnerauges. Oder WattSandwurms. Viel Sand unten und oben nehmen die dunklen Wolken zu. Heute Mittag, wenn das Wasser zurück schwappt, soll der Wasserstand > 1 m über dem MW liegen, also Pi mal Daumen 2 m höher als auf dem Bild. Dann gibt’s an dieser Stelle nasse Füße. (Badewanneneffekt)

Ein letztes Bild im Trockenen. Kurz danach fing es wieder an zu nieseln. Oder wie wir hier sagen: „Wir hatten etwas feuchte Luft“. So what? Um so gemütlicher war’s danach auf dem Sofa 😉

Die letzten Tage …

im Jahr bestehen uns zwar noch bevor, Pi mal Daumen 18, aber trotz „Kannst’e mal, hast’e mal, mach doch mal …“ – oder gerade deswegen, weil dauernd unterwegs – sind in den letzten November- und Dezember-Tagen einige Fotos entstanden.

Ich denke, für dieses Jahr mache ich meinen (Foto)-Blog mal zu. So toll ist es bei dem grauen und oft feuchten Wetter nun auch nicht. Und Weihnachten im Schnee? Wer glaubt schon an den Weihnachtsmann? 😉

Wie ich heute schon einmal geschrieben habe:
Ich wünsche euch allen eine gute Weihnachtszeit
und – falls wir uns nicht mehr lesen sollten –
einen ebenso guten Rutsch in das neue Jahr.
2019 wird sicher wieder spannend ein gutes Foto-Jahr 😉

Inhaltsverzeichnis aller bisherigen Foto-Beiträge