Sonne haben wir. Regen brauchen wir!

April 2019. Aprilwetter? Mit dem Wetter ist das ja immer so eine Sache, aber das sprichwörtliche Aprilwetter hatten wir hier in Ostholstein bisher nicht. Na ja, die Begehrlichkeiten sind so wie so unterschiedlich. Der eine will so, der andere so.

Scharbeutz. Dienstag. Alter Mann mit Hula-Hoop-Reifen bei der Gymnastik. Oder so.

Die einen lieben den Strand, andere die grüne Wiese. Am liebsten ohne Regen.

Scharbeutz-Kattenhöhlen. Heute. Familie Schaf genießt die Sonne.

Für die erwarteten Oster-Touristen wird alles fein säuberlich rausgeputzt …

Sierksdorf. Sonntag. Die Gemeindeleute haben am Strand ein Arbeiterdenkmal kreirt.

… und die Strandkörbe stehen schon Schlange. Fehlt nur noch der Weg zum Strand.

Sierksdorf. Sonntag. Strandkorb-Parade.

Scheint die Sonne, regnet es nur den Gastronomen und Hoteliers ins Portemonnaie.

Scharbeutz-Kattenhöhlen. Heute. Die Vögel halten Ausschau. Nach den Gästen 😉

Heute Mittag sah es tatsächlich bei uns am Strand mal ein bisschen nach Regen aus.

Scharbeutz. Heute. Dunkle Wolken ziehen über Sierksdorf / Neustadt auf.

Aber nichts. Die Entwässerungsgräben von den Feldern entwässern zwar immer noch in die Ostsee …

Sierksdorf. Sonntag. Das kleine Rinnsal ist das Ende der Feld-Entwässerung.

… aber wie ich gestern gelernt habe, brauchen wir hier trotzdem Regen. Dringend. Das Problem ist, so wurde mir erklärt, dass durch den trockenen Sommer im letzten Jahr die unteren Erdschichten zu hart geworden sind, um bei einem einmaligen Niederschlag das Regenwasser aufnehmen zu können. Das sorgt nur oberflächig für feuchte Böden, fließt ansonsten durch die Drainagen ab und erhöht nicht den Grundwasserspiegel. Um die unteren Erdschichten aufzuweichen, bräuchten wir einen tagelangen seichten Landregen. Nun gut. Landwirte hätten den gerne in den nächsten zwei Wochen – die Oster-Touristen frühestens in zwei Wochen. Nach den Extremen der letzten Jahre halten viele das hier nicht mehr für Wetterkapriolen, sondern um die Vorboten des Klimawandels. Aber das Thema hatte ich heute schon in meinem Themen-Blog.

Werbeanzeigen

April 2019

Beitrag 4 – April – meiner Kalender-Reihe mit ausgesuchten Ostholstein-Bildern. Der April beginnt übrigens mit demselben Wochentag wie der Juli und in Schaltjahren auch wie der Januar. Im römischen Kalender war es der zweite Monat, weil mit dem Ende des Winters im März das neue landwirtschaftliche Jahr begann.

Kalenderblatt April 2012, irgendwo auf Fehmarn. Irgendwer hat einen Rastplatz an einer Landstraße österlich verziert. Wenn dann noch die Sonne scheint, lädt so ein geschmückter Platz zu einer Ausflugs-Pause ein.

Kalenderblatt April 2015. „Schöne Ost-see Ost-ern“. Hauptsache Ostern wird nicht zu „Frostern“, so wie 2013. Das muss nicht sein. Aber der April macht ja bekanntlich was er will 😉

Kalenderblatt April 2016, eine Aufnahme aus 2014: Lübeck. Museumshafen, An der Untertrave. Niemand behaupte mehr, norddeutsche Skipper seien phantasielos 😉 In der Nähe befindet sich u. a. auch das Europäische Hansemuseum. Ein Ausflug lohnt sich …!

[Inhaltsverzeichnis]

März 2019

Beitrag 3 – März – meiner Kalender-Reihe mit ausgesuchten Ostholstein-Bildern aus 8 Jahren selbst gebastelte Kalender. März, der Monat mit dem offiziellen Frühlingsbeginn. 1. oder 20.. Nach dem bereits frühlingshaften Februar wollen wir mal sehen, was das Wetter dazu sagt.

Kalenderblatt März 2012, ein Bild mit Rahmen (vom 05.03.2011) in Nähe der Ostseetherme aufgenommen. Ist das Kunst oder kann das weg? Weder noch. Das sollen Fahrradständer sein 😉

Dieses Kalenderblatt für den März 2015 ist bei einem Travemünde-Spaziergang auf der Priwall-Seite im März 2014 entstanden. Der Yachthafen an der Travemündung mit dem Maritim-Hotel ist noch leer, nur ein Frachter passiert den alten Museumssegler Passat und läuft den Lübecker Hafen an.

Kalenderblatt vom März 2017. „Reise, Reise“ … ist nicht nur ein seemännischer Weckruf, sondern bisweilen auch der letzte Spruch bei Seebestattungen (hier vor Niendorf aus dem März 2016). Dazu ein Gedicht von Hugo Hartung:

Schaffen, schuften, werden älter, träger, müder und auch kälter.
Bis auf einmal man erkennt, dass das Leben geht zu End’.
Viel zu spät begreifen viele, die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist’s! Reise, reise!

[Inhaltsverzeichnis]