Fehmarnsund

Willst du raus in den Fehmarnsund, also in das Gewässer zwischen der Insel Fehmarn und dem Festland, fängt das eigentlich im (Heilig)Hafen an. Durch diese Gasse musst du steuern …

… und möglichst nirgends anecken. Sonst wird’s teuer 😉

Das ist der NABU-Beobachtungsturm auf dem Graswarder, das ist die ganz schmale Landzunge zwischen dem Fehmarnsund (im Hintergrund, wo das Segel zu sehen ist) und der Hafenzufahrt, hier also vom Süden gesehen.

Hinten im östlichen Dunst die Fehmarnsundbrücke. Oder der Kleiderbügel 😉 Dort wird in ein paar Jahren wohl eine große Baustelle sein. Im Rahmen der Festen-Fehmarn-Belt-Querung – FFBQ – also dem Tunnel zwischen Fehmarn und Dänemark, genügt die alte Sundbrücke dem Verkehr dann nicht mehr und deshalb wird ein weiterer Tunnel zwischen Fehmarn und dem Festland, parallel zur Brücke, gebaut.

Aber bis es soweit ist, können sich die Segler noch in aller Ruhe im Sund tummeln. Im Hintergrund liegt Fehmarn …

… und von dort grüßt im Dunst der Flügger Leuchtturm. Nach einem längeren Fußmarsch kann man den auch besichtigen und hat von oben einen wunderbaren Ausblick.

Heiligenhafen, liebevoll auch Holy Harbour genannt 😉

Ein letzter Blick auf den Graswarder. Die Häuschen sind begehrte Fotomotive, besonders das Blaue Haus. Von der Binnenseite sieht das alles sehr idyllisch aus. Von der Seeseite her nagt jedoch jeder Sturm an der Landzunge und um die Häuser zu erhalten, bedarf es kostenträchtiger Schutzmaßnahmen der Eigentümer.

Habt ein schönes sonniges entspanntes Wochenende!


246 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Juni 2021

Juni 2021. Der dritte Juni nach 2020 und 2019 in meiner Kalenderreihe. Nach dem kühlen und feuchten Frühjahr in diesem Jahr bin ich auf den Sommer gespannt. Schließlich haben wir heute meteorologischen Sommeranfang. Ob sich die Jahre 1996 und zuletzt 2013 wiederholen werden, die den ansteigenden Temperaturtrend mal unterbrochen haben?

Kalenderblatt Juni 2014, aufgenommen 2013. Travemündung. Die 191 m lange RoPax-Fähre Nils Holgerson schippert zwischen Trelleborg (Schweden) und Travemünde hin und her. Die Schiffe der TT-Line verkehren täglich, die Überfahrt dauert rund 8 Stunden.

Kalenderblatt Juni 2019, aufgenommen 2018. Was im Mai der Raps, sind im Juni / Juli die goldgelben Getreidefelder. Durch die Nähe zur See soll die Feldfrucht hier besonders gut wachsen und von optimaler Qualität sein. Sagt man so …. Hier muss der Bauer aber noch ein paar Tage warten.

Kalenderblatt Juni 2021, aufgenommen 2020. Bello passt auf. Kann man denken. Aber im Grunde sind diese Schilder nur Staffage und sollen ein bisschen zur Abschreckung dienen, damit Tagestouristen nicht ohne Eintritt an den Strand gehen. Tickets gibt es am Automaten, kontrolliert wird m. E. äußerst selten. Da nützt auch Bello nix 😉

Kommt gut in und durch den Sommer!
Und passt auf euch auf,

die Sache mit dem Virus ist noch nicht überstanden.


245 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]

Mai. Spaziergänge.

Nutze die Zeit. Aprilwetter im Mai. Raus, solange die dunklen Wolken weit weg und nicht über einem sind. Kann nass werden.

Kommt hingegen die Sonne richtig durch, kommen auch die Autos. Und mit diesen die Tagestouris. Wenn Mann dann hier in Scharbeutz oder Timmendorfer Strand irgendwo hin will, oder muss, dann sollte Mann besser ein paar Minuten mehr Fahrzeit einplanen.

Man achte auf die Preise. 15 € am Tag für einen simplen Strandkorb. Der Preis hat sich in den letzten 10 Jahren Pi mal Daumen verdoppelt. Das nenn‘ ich mal ’ne Inflation der besonderen Art.

So allmählich öffnen hier wieder die Läden. Na ja, der hier von den Touristen abhängige Einzelhandel ist aber auch durch Corona wirklich gebeutelt. Einige werden es wirtschaftlich nicht überleben und dann bleiben die Jalousien erstmal länger unten.

Is dat Kunst? Oder wat is dat? Nur nicht den Humor verlieren 😉

Ruhepause. Einfach nur mal dasitzen und chillen (wie man neudeutsch wohl sagt 😉

Mich fasziniert immer wieder, wie abwechslungsreich die Landschaft bei uns in Ostholstein ist. Es gibt auch schöne Wege abseits der Ostsee. Besonders im Frühjahr, wenn alles sprießt und grünt, sind die für mich eine wunderbare Alternative zum Strand.

Aber oft führen die dann doch wieder zum Wasser. Irgendwie. Hier an die Traveförde. Drüben auf der anderen Seite ist schon MeckPom.

Oder die Wege führen an einen See. Davon haben wir in und am Rande der Holsteinischen Schweiz, eiszeitliches Moränen-Endgebiert, so einige.

Das werde ich wohl nie verstehen und kann nur mein haarloses Haupt schütteln: Warum werden Sachen mutwillig beschädigt? Da investieren Leute viel Zeit und Geld, egal ob ehrenamtlich oder hauptberuflich, und irgendwelche unter kognitiver Inkontinenz und sozialer Inkompetenz leidende Döspaddel fühlen sich motiviert, die wieder kaputt zu machen. Vielleicht kann mir mal jemand erklären, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht.

Genießt den Mai & leibt munter!


244 [Inhaltsverzeichnis Fotoblog | Sven Meier erzählt]