Juni 2020

Juni 2020, Beitrag 18 meiner Kalender-Reihe mit ausgesuchten Ostholstein-Bildern (und wie immer, zum Vergrößern auf die Bilder klicken): In diesem verrückten Jahr nähern wir uns schon wieder der Jahresmitte, heute ist der meteorologische Sommeranfang und der kalendarische fällt in diesem Jahr mit der Sonnenwende auf den 20.: Ab dem Tag werden, erst kaum merklich, die Tage schon wieder kürzer.

Kalenderblatt Juni 2012, aufgenommen ein Jahr zuvor: Fehmarn, am Niobestrand bei Gammendorf. An diesem Ort habe ich viele schöne Kinder-Urlaubstage verbracht und vor nunmehr 11 Jahren meinen Ausstieg beschlossen. Raus aus dem Hamsterrad, besonders mit Rücksicht auf meinen Herrn Bechterew, war zurückblickend eine der besten Entscheidungen meines bisherigen Lebens 😉
Der Mast im Hintergrund stellt das Niobe-Denkmal dar, im Gedenken an die 69 ertrunkenen Seeleute des Segelschulschiffs Niobe, welches 1932 hier vor der Küste in einer Gewitterbö sank.

Kalenderblatt Juni 2016, aufgenommen im Juni 2015 während eines Segeltörns von Heiligenhafen kommend durch den Fehmarnsund unter der Fehmarnsundbrücke (Kleiderbügel) durch.

Kalenderblatt Juni 2018. Wo findet man heute noch solche Streifen mit Korn- und Mohnblumen? Dieses Bild habe ich im Juni 2017 hier irgendwo in der Gemeinde Scharbeutz geschossen. Leider gibt es viel zu wenig solcher Orte und in der Folge beklagen wir ein Insektensterben.

Juni 2020: Eigentlich wollten wir in diesem Monat mit einer Reisegruppe durch Skandinavien touren. Aber nix da, die Reise ist natürlich abgesagt worden, was in Anbetracht der Lage ganz in unserem Sinne war. Also bleibt / werdet gesund, bis bald wieder!

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„Nicht unübel“ – ein Spaziergang

„Deine neue Heimat ist wirklich nicht unübel“ 🙂 😉 schrieb vor Tagen meine Leserin Clara, als ich nach einem Besuch in meiner Alten Heimat einfach nur mal so aus Jux drei Bilder von dort mit welchen aus meiner Neuen Heimat gegenüberstellte. Keine Widerrede 😉 Um gestern dem Ansturm der Massen zu entfleuchen, haben wir uns von Scharbeutz aus ein paar Kilometer nordwärts auf den Weg in eine tourifreie Zone gemacht.

Ein Ausschnitt von Google-Maps (zum Vergrößern auf das Bilder klicken): Zwischen dem Sierksdorfer Hansa-Park (unten) und der Neustädter ancora-Marina (oben) gibt es ein Stückchen Natur, welches fast als urlauberfrei gilt. Das mag auch dran liegen, dass die Wege zwischen der Landstraße und dem Strand bzw. der Steilküste durch Schranken für Autos abgesperrt sind.

Da ist sie: Wenn man durch die Landstraßenunterführung vom Gutshof Cafe her kommt, dann siehst sie für einen kurzen Moment so aus wie die Schranke zum Himmel.

Ein Blick über die Felder Richtungen Norden, Neustadt. Schön finde ich solche naturbelassenen Inseln in den Feldern. Die Tierwelt wird’s freuen.

Schon bald hat man auf seinem Weg einen herrlichen Blick über die Bucht. Diesen Teil, so kenne ich es, nennt man die Neustädter Bucht, als einen Teil der Lübecker Bucht.

Einige Meter weiter. Das sind die Momente, die das Leben hier so lebenswert machen 😉

So sieht es an den Wegerändern aus der Froschperspektive aus. Ich glaube, alles was hier so kreucht und fleucht, fühlt sich wohl. Wir haben Fasane und was weiß ich was für Vögel gesehen, ein wunderbarer Duft in der Luft, es hat gesummt und gepiept …

… und plötzlich gebimmelt. Die Regionalbahn, oder Bimmelbahn (?), die zwischen Lübeck und Fehmarn pendelt. Tipp: Einfach nur mal hin und her fahren und sich satt sehen.

Hier wird der Rapshonig gemacht. Wen wundert’s, Bienenstöcke stand hier einige rum. Und fleißig waren sie, die kleinen Insekten aus der Ordnung der Hautflügler. Ok, ohne Wikipedia hätte ich das nicht gewusst 😉

Was ich aber weiß: Rechts oben im Hintergrund mit dem Turm, das ist der Brodtener Winkel mit seiner Steilküste und der Turm, das ist das Travemünder Maritim, mit 117 Meter das höchste Leuchtfeuer Europas. Der Rest, der dünnere Strich, das ist der Klützer Winkel in MeckPom.

Zoom-Blick in die andere Richtung: Segler vor der Spitze bei Pelzerhaken mit dem Leuchtturm.

Nochmal Zoom, passend zum vorletzten Bild: So ist das Brodtener Steilufer und das Travemünder Maritim ein bisschen besser zu erkennen.

Rückweg. Tja, was will man mehr, wenn man solche Blicke auf’s Meer hat 😉

Ich wiederhole mich ungern 😉 Und dieser blaue Himmel …!

Und das kenne ich aus meiner Alten Heimat wirklich nicht: Bäume mitten im Feld. Und bei der Größe nicht erst seit gestern. Gut so!

Zurück an der Schranke. Dahinter beginnt wieder das …, ich sag‘ mal, sonst übliche Leben. Aber schön, wenn man weiß, wo es solche Schranken gibt.

Habt ein schönes Wochenende, eine gute Pfingstwoche und
vielleicht wisst ihr ja auch, wo es solche Schranken gibt!?!

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Liegengebliebenes (III)

Wenn nicht heute, wann dann? Wer weiß, wann ich wieder fürs Kindergardening gebucht gebraucht werde. In meinem Foto-Sammelsuriums-Ordner liegen immer noch und schon wieder ein paar Bilder. Heute soll alles raus. Wie in manchen Geschäften auch. Nach wochenlangen Zwangspause – hier in Pelzerhaken, das Bild ist vom 10. April und Frau P. schaut schon mal, was sie würden haben wollen wenn sie denn kaufen dürfte – wollen einige so ihren Umsatz wieder ankurbeln, müssen Platz wegen neuer Ware schaffen oder abverkaufen was noch da ist, um danach endgültig dicht zu machen.

Travemünde am 12. April: Schönstes Wetter und Sicherheitsabstände am Strand. Das war zu Zeiten des Einreiseverbots nach Schleswig-Holstein und das sind hier nur Einheimische. Wenn sich jetzt die Strände wieder mit Urlaubern füllen, werden wir, die hier wohnen, es sich zweimal überlegen, an den Strand zu gehen. Wo könnten wir uns schneller mit Corona anstecken als dort, wo viele Touristen sind?

Timmendorfer Strand, 25. April. So warm und sonnig das Wetter im April auch war, es war auch zu trocken. Und selbst als an diesem Tag dunkle Wolken aufzogen, gab es nur ein paar Tropfen. Bei den Landwirten geht die Angst um, dass wir ein drittes Jahr in Folge viel zu wenig Regen haben werden.

Blick über die Bucht, 6. Mai. Das Wetter ist malerisch und an solchen Tagen haben wir eine gute Weitsicht: Der Punkt im Hintergrund ist die Radarstation bei Elmenhorst in Meck-Pom. und Pi mal Daumen 25 km Luftlinie entfernt.

Mai ist Rapszeit. Zwei Bilder von Frau P. am 7. Mai bei Süsel aufgenommen. Es ist immer wieder schön anzusehen. Und der Duft erst, wenn man dort zwischen den Feldern mal spazieren geht. Es muss ja nicht immer am Strand sein 😉

An den Strand musste ich aber am 11. Mai: Die Eisheiligen. Pünktlich drehte der Wind auf NO und das Thermometer fiel von einen Tag auf den anderen ganz ordentlich. Das im Hintergrund ist die Skyline von Sierksdorf mit dem Hansa- und dem Ferienpark. Na ja, wem’s dort gefällt 😉

Wind aus NO drückt immer Wasser in die Bucht und dann kriegt man am Strand schnell mal nasse Füße. Oder man hat besser Gummistiefel an 😉 Jedenfalls bei uns in Scharbeutz am Strand, der ist vielleicht nicht immer ganz so breit wie anderswo.

Temperaturen im einstelligen Bereich, gefühlt fast frostig, aber strahlend blauer Himmel. Was will Mann mehr am Meer? Und gegen kalten Wind kann man sich warm anziehen.

So, nun ist mein Foto-Sammelsuriums-Ordner wieder leer. Bleibt / werdet gesund, bis bald wieder!

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