Oktober 2021

Oktober 2021. Herbst und Q4, das letzte Jahresquartal hat begonnen. Und weil wir immer noch von Sommer- auf Winterzeit umstellen, ist der Oktober der längste Monat. Nämlich plus eine Stunde, wenn wir am letzten Sonntag im Oktober, diesmal am 31., die Uhr nachts um 3 um eine Stunde zurück auf 2 stellen. Und weil sich die EU-Lander nicht auf eine Zeitzone einigen können, wird das noch lange so bleiben.

Kalenderblatt Oktober 2013, aufgenommen am 7. Okt. 2012. Selten habe ich einen so schönen Regenbogen fotografiert. Bei dem Bildrauschen aber wohl nicht mit meiner besten Kamera, vielleicht war es die vom alten Handy. Egal.

Kalenderblatt Oktober 2015, aufgenommen am 18. Okt 2014 in Grömitz. Die sog. Drachenfeste gibt es jedes Jahr hier an der Küste: Fehmarn, Grömitz, Travemünde und sicher auch noch anderswo. Immer ein beliebtes Ziel für Ausflüge mit den (Enkel)Kindern.

Kalenderblatt Oktober von diesem Jahr, aufgenommen am 7. Okt. 2018. Der Herbst, speziell der Oktober, kann noch viel schöne Tage haben, wie im Leben auch 😉 Ich glaube, ich frage jedes Jahr, warum das dann „Altweibersommer“ nennen? 😉 Also genießt den Oktober …, mieses Wetter kommt noch früh genug.


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Unser Norden: HH – Hafenmuseum und Michel

Unser Norden: Hamburg ist immer eine Reise wert. Von uns hier an der Lübecker Bucht bis ins HH-Zentrum sind das kappe 100 km und die kann man schon mal fix fahren. Gut auch mit der Bahn. Leider haben wir bisher viel zu wenig Gebrauch davon gemacht. Vor einigen Tagen haben wir uns dann aber doch mal wieder auf den Weg gemacht. Ziele: Das Hafenmuseum mit der Peking und der Michel (Hauptkirche St. Michaelis), nebst den nahen Landungsbrücken mit den Museumsschiffen Cap Santiago und Rickmer Rickmers. Für Interessierte empfehle ich den Links zu folgen – besonders wenn es um Besuchszeiten usw. geht. Bonbon: Michel-live-Turmblick. Und wie gehabt: Zur Galerieansicht auf eines der Bilder klicken.


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Unser Norden: Fehmarn im Wandel

Unser Norden – ein halbes Dutzend Ausflugs-Beiträge in sechs Tagen. Natürlich gehört auch die See dazu. Beispielhaft für uns aus Ostholstein sei die Insel Fehmarn genannt. Weil sie ist m. E. gerade im Wandel begriffen. Und sie ist eines unserer beliebtesten Ausflugsziele. Wandel? Ja. Vielerorts hat sie für mich einen nahezu musealen Charakter, manche Orte sehen für mich gefühlt noch so aus wie vor 50 Jahren. Anderorts stellt man sich jedoch den Herausforderungen des Tourismus und passt sich an. Aber was die Insel in den nächsten Jahren besonders prägen wird, das sind die zwei Tunnelbaustellen, besonders die im Inselnorden zwischen dem Fährhafen Puttgarden und Marienleuchte: Hier wird der Tunnel rüber nach Dänemark gebaut. Die Grafik oben zeigt, wie es bald aussehen wird / könnte. Zur Galerieansicht auf eines der Bilder klicken.

Die zu bauenden Tunnel, der über 18 km lange zwischen der Insel und Dänemark, und der knapp 2 km kurze zwischen Insel und dem Festland / Heiligenhafen, werden die Insel bestimmt verändern. Die an sich kürzeste und schnellste Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark / Skandinavien ist auch als Vogelfluglinie bekannt, weil die Vögel diese Route nehmen, nur durch die Luft. Wir Menschen bauen für viel Geld vierspurige Straßen plus Tunnel. Ach ja, ob das alles so sein muss? Übrigens: Fehmarn war bis 1864 dänisch. Dann kamen die Preußen und haben sie den Dänen (wieder) weggenommen. Der Leuchtturm in Marienleuchte wurde 1832 noch von den Dänen gebaut. Der Name geht auf die dänische Königin Marie-Sophie zurück. Ich sag’s mal so: Wäre Fehmarn heute noch dänisch, wäre der Tunnel längst fertig und der Leuchtturm würde nicht verfallen. Wetten?


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